Jubel bei TuRa II  Zwei Joker sorgen für den fünften Zu-Null-Sieg in Folge

Hans Damm
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Von Hans Damm
| 16.10.2022 15:20 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Henning Schulz (rechts) – TuRa-Torschütze zum 1:0 – freut sich mit Jan Roth (links) über dessen Tor zum 2:0. Fotos: Damm
Henning Schulz (rechts) – TuRa-Torschütze zum 1:0 – freut sich mit Jan Roth (links) über dessen Tor zum 2:0. Fotos: Damm
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TuRa Westrhauderfehns U23 Triumphzug in der Fußball-Ostfrieslandliga geht weiter. Bezirksliga-Absteiger Loga wurde mit 2:0 besiegt.

Westrhauderfehn - Mit einem 2:0 über Bezirksligaabsteiger SV Frisia Loga setzte die U23 von TuRa 07 Westrhauderfehn ihre Erfolgsserie in der Kreisliga Ostfriesland fort. Der amtierende Meister gewann am Freitagabend vor 100 Zuschauern in einer umkämpften Begegnung durch zwei späte Jokertore von Henning Schulz in der 76. Minute und Jan Roth in der Nachspielzeit und holte mit einer Portion Glück den fünften Sieg ohne Gegentreffer in Folge.

Nach dem Abpfiff herrschte großer Jubel, denn Frisia hatte es den Fehntjern nicht einfach gemacht. „Mit den schnell vorgetragenen Angriffen und der immensen Power von Loga hatten wir über 70 Minuten viele Probleme. Unsere Mannschaft ist aber reifer und abgeklärter geworden und hat dem Druck standgehalten. Als die Gäste dann etwas nachließen, haben wir zugeschlagen“, freute sich auch Coach Andreas Brelage, der das Team zusammen mit seinem Bruder Stefan trainiert. „Das war eine reife Leistung der jungen Truppe.“

Westrhauderfehns Mihail Lyubenov behauptet hier den Ball.
Westrhauderfehns Mihail Lyubenov behauptet hier den Ball.

Matauscheck vergibt per Kopf

Loga begann enorm druckvoll. Hennes Janssen und Mohamad Shikho hatten schon in den Anfangsminuten den Führungstreffer auf dem Fuß. Die Gäste hielten das Tempo hoch, konnten sich gegen die konzentriert und sicher agierende Abwehr der Platzherren aber nicht entscheidend durchsetzen. Da die Fehntjer in der Vorwärtsbewegung weniger konzentriert arbeiteten, gab es bis zum Pausenpfiff keine Tore. Die beste Chance der Gastgeber vergab Tom Matauscheck, der in der 26. Minute eine scharfe Hereingabe von Lenard Buscher über das Tor köpfte.

Nach dem Seitenwechsel blieb Loga am Drücker. In der 50. Minute drosch Janssen den Ball nach einer Fehlerkette in der TuRa-Abwehr über die Querlatte und kurz darauf scheiterte Shikho nach Vorarbeit von Janssen aus acht Metern am glänzend reagierenden Torhüter Mathes Siebrands.

Schulz staubt ab

In der letzten Viertelstunde flachte der Elan der Gäste ab und die Platzherren konnten sich erste Chancen erarbeiten. Eine Hereingabe von Sven Steenhoff köpfte Buscher in der 73. Minute noch über da Gehäuse doch drei Minuten später tauchte „Strafraumphantom“ Henning Schulz nach einem Abpraller völlig frei vor Frisias Keeper Moritz Horn auf und schob das Leder überlegt ins lange Eck. Die Gäste reklamierten ein Abseitsstellung, hatten damit aber keinen Erfolg.

Den zu hektisch vorgetragen Logaer Angriffen fehlte die Durchschlagskraft. Gegen die nun entblößte Abwehr häuften sich die Kontermöglichkeiten der Gastgeber. Ibrahim Diarrassouba versprang der Ball, als er völlig frei auf das Logaer Tor zulaufen konnte. Der starke Abwehrchef Felix Schütte scheiterte nach einem Solo an Horn und der eingewechselte Marc Schulte traf in der 90. Minute die Querlatte. Mehr Glück hatte Jan Roth. Ebenfalls erst ganz kurz im Spiel, machte er nach einem unglücklichen Abwehrversuch der Gäste in der 93. Minute den Sack zu.

Tore: 1:0 Henning Schulz (76.). 2:0 Roth (90.+3).

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