Moskau Putins Deutschlehrerin schwärmt von „Bluthund“ Ramsan Kadyrow
Putins ehemalige Deutschlehrerin macht mit radikalen Positionen immer wieder Schlagzeilen. So auch jetzt: Sie erklärt, wie stolz sie auf Ramsan Kadyrow ist – der Tschetschenen-Führer, der für seine Brutalität und Menschenrechtsverletzungen berüchtigt ist.
Auf Telegram hat Tschetschenen-Führer Ramsan Kadyrow eine Videobotschaft der ehemaligen Deutschlehrerin Putins, Vera Gurewitsch, geteilt. Daran lobt die Seniorin Kadyrow, der wegen seiner Brutalität auch Putins „Bluthund“ genannt wird.
Im Video bedankt sich Gurewitsch für seinen Dienst: „Von Herzen danke ich Ihnen für Ihre tschetschenischen Mütter, Väter, die solche heldenhaften Verteidiger des Vaterlands erzogen haben“, so Gurewitsch nach Angaben von „Bild“.
Kadyrow erweist nach „Bild“-Quellen der „Deutschlehrerin und Klassenlehrerin des russischen Präsidenten Wladimir Putin“ seinen „unermesslichen Respekt.“ Außerdem erklärt er, wie erfreut er ist, dass Gurewitsch „eine klare und feste Position zur militärischen Sonderoperation im Donbass und in der Ukraine“ habe. In Russland wird der Angriff auf die Ukraine weiterhin nicht als Krieg bezeichnet, sondern als „Spezialoperation.“
Im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine unterstützen tschetschenische Truppen Putin. Ramsan Kadyrow ist der Chef der russischen Teilrepublik Tschetschenien und großer Befürworter des Krieges. Erst vergangene Woche ernannte Putin ihn zum Generaloberst, worauf er prompt seine Solidarität zu Putin versichert. Kadyrow unterstützt den Krieg gegen die Ukraine - besonders über die brutalen Luftangriffe auf Kiew und andere Hauptstädte ist er erfreut.
Am Samstag noch hatte er den Einsatz von Atomwaffen mit geringer Sprengkraft gefordert, wie „ZDF heute“ berichtete. Kadyrow ist für seine Brutalität berüchtigt. Ein Beispiel: Kadyrow möchte drei seiner Söhne an die Front schicken. Die Jungen sind erst zwischen 14 und 16 Jahre alt. Auf Telegram schreibt er, dass sie an den „schwierigsten Abschnitten an der Kontaktlinie“ eingesetzt werden.
Für Russen ist Gurewitsch keine Unbekannte. Immer wieder tritt sie in russischen Medien auf, um Geschichten von Putin aus der Kindheit zu erzählen. So berichtet sie „Welt“ zufolge davon, wie der 14-jährige Putin einem Mitschüler das Bein brach mit der Begründung, dass manche „nur Gewalt verstehen.“