Umweltwoche in Barßel Kinder legten vier Streuobstwiesen an
Mit Aufräumaktionen endet an diesem Wochenende die Aktion in Barßel. Bürgermeister Nils Anhuth zieht ein positives Fazit.
Barßel - Die erste Umweltwoche begann am Dienstag und endet an diesem Wochenende. Die Verwaltung hatte alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Gruppen, Schulen und Kindergärten aufgerufen, sich für den Umweltschutz zu engagieren.
Angeregt hatte diese Umweltaktion die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde. Kurz vor Toresschluss zog Bürgermeister Nils Anhuth (parteilos) ein positives Fazit. Die kostenfreien Vorträge zu verschiedenen Themen wie „Energiesparen“, „Nachhaltiges Bauen“, „Mobiliät oder Windkraft“, „Energiewende braucht Handwerk“ seien gut besucht gewesen, so Anhuth. Organisiert hatten die Vortragsreihen unter anderem SPD und Grüne.
Obstbäume gepflanzt
Mitte der Woche haben bereits Schülerinnen und Schüler der Grundschulen sowie der Soeste-Schule auf vier Flächen in den Ortsteilen Barßel, Harkebrügge und Elisabethfehn zusammen mit Bürgermeister Nils Anhuth Obstbäume gepflanzt und Streuobstwiesen angelegt. Unterstützung bei der Pflanzaktion gab es durch den Garten- und Landschaftsbauer Stephan Wiemken aus Harkebrügge.
An diesem Samstag gibt es den letzten Tag der Umweltwoche mit einer Aufräumaktion. In Elisabethfehn organisieren sieben Vereine die Aktion: die Dorfgemeinschaft Elisabethfehn, der Sportverein Viktoria Elisabethfehn, der Schützenverein Elisabethfehn sowie der Orts- und Verschönerungsverein Elisabethfehn, der örtliche NABU Ortsverband Elisabethfehn sowie der Sozialverband Elisabethfehn und der Wassesportclub Poseidon. Der Treffpunkt ist das Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn um 10 Uhr.
Aufräumaktion in Barßel
Um 14 Uhr können Interessierte an der Aufräumaktion in Barßel teilnehmen. Treffpunkt ist das katholische Pfarrheim. Organisiert wird die Aktion von den Pfadfindern, DPSG St. Franziskus Barßel, sowie den Jungpfadfindern und der Geocaching Community.
Doch schon am Freitag machten sich die Schülerinnen und Schüler der Schulen in der Gemeinde Barßel sowie die Kindergärten auf den Weg, um die Landschaft zu säubern und sammelten Müll und Unrat ein. Sie wurden überall fündig. Ob auf dem Deich, am Hafen, in den Gräben, Straßenrädern oder am Rande der alten Landesstraße in Barßel.
Die blauen Müllbeutel füllten sich recht schnell. Angefangen von Dosen, Papierbecher, Gläser, Flaschen bis hin Zigarettenschachteln oder Pizzakartons. So waren beispielsweise die Mädchen und Jungen der Soeste-Schule Barßel mit den Lehrern in Barßel unterwegs. Auf diese Weise könne den Kindern vermittelt werden, dass Müll nicht einfach weggeschmissen wird. Es sei traurig und unglaublich, was einige Menschen achtlos in der Natur entsorgen.