Bezirksligist verliert in Larrelt TuRa Westrhauderfehn kassiert die vierte Niederlage in Serie
Trotz großer Dominanz verlor TuRa das Spitzenspiel in Larrelt mit 0:1. Das Zustandekommen ähnelte auch manch anderer Pleite in den vergangenen Wochen.
Larrelt - Die erhoffte Ergebnis-Wende ist den Bezirksliga-Fußballern von TuRa 07 Westrhauderfehn am Samstagabend in Emden nicht geglückt. Der Landesliga-Absteiger verlor bei den Sportfreunden Larrelt (3.) mit 0:1 und kassierte die vierte Niederlage in Serie. Der Abstand zur Tabellenspitze ist bei einem mehr absolvierten Spiel durch die Punktlos-Serie der vergangenen zwei Wochen auf neun Punkte angewachsen.
„Es ist mal wieder eine bittere und unglückliche Niederlage für uns. Wir hatten eine gute Spielanlage und dominierten das Spiel“, analysierte TuRa-Trainer Erhan Colak. Auch Chancen besaß der Gast. Doch weil er die wenigen klaren nicht nutzen konnte, der Gastgeber dagegen effizient war und TuRa am Ende auch zu wenig Durchschlagskraft hatte, verloren die Fehntjer unglücklich mit 0:1.
Dreshaj trifft die Latte
Auf aufgeweichtem Boden wählten die für ihre Offensivpower bekannten Gastgeber eine defensive Taktik, lauerten auf Konter. TuRa dominierte so die Partie, kam aber nur vereinzelt zu klaren Möglichkeiten. Arlind Jonjic, Diamant Dreshaj und Zolfaqhar Nazari besaßen welche. Doch Glück und teils Präzision fehlten. „Larrelt hat allerdings auch gut verteidigt, man kam nicht so oft durch“, erklärte Erhan Colak, der nach 51 Minuten die Latte wackeln sah, nachdem Dreshaj es mit einem Distanzschuss versucht hatte (51.). Kurz darauf leistete sich TuRa in der Abwehr einen Abspielfehler. Der Ball landete beim eingewechselten Jonas Nessen. Der 18-jährige Sohn des früheren und langjährigen Trainers Bernd Nessen vollendete eiskalt zum 1:0 (58.). Wenige Minuten später hätte es 2:0 stehen können, nachdem Nessen im Strafraum gehalten worden war. Aber TuRa-Keeper Nils Marks, der unter der Woche noch krank das Bett hütete, parierte den Elfmeter von Nils Boekholder stark (69.).
TuRa war noch im Spiel, dominierte dieses weiterhin, musste bei Kontern aber auch auf der Hut sein. Selbst konnten die Fehntjer trotz großer Bemühungen nicht mehr zu Großchancen und zum Torerfolg kommen. „Mit viel Ballbesitz gewinnt man eben nicht automatisch Spiele“, sagte Trainer Erhan Colak, der mit seiner Mannschaft am kommenden Sonntag gegen Moordorf die Ergebnis-Krise endlich beenden will.
Westrhauderfehn: N. Marks; Bohlen (85. Jajan), Weber, Janßen, Douwes, Jauken, Jonjic, Nazari, (88. J. Marks) Dreshaj, Kurt (72. Degner), Stührenberg.
Tore: 1:0 Nessen (58.).
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