Wenige Restplätze für Hallenfußballturnier  Fast alle 300 Startplätze sind beim Aurich-Cup vergeben

| | 27.09.2022 15:13 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Letztmals fand der Aurich-Cup in der Winterrunde 2019/2020 statt. Nach zweijähriger Zwangspause soll nun wieder der Ball rollen, vom 28. Dezember bis 8. Januar. Archivfoto: Barth
Letztmals fand der Aurich-Cup in der Winterrunde 2019/2020 statt. Nach zweijähriger Zwangspause soll nun wieder der Ball rollen, vom 28. Dezember bis 8. Januar. Archivfoto: Barth
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Rund zwei Wochen nach dem Anmeldestart ist das Teilnehmerfeld beim Aurich-Cup fast voll. Wer noch dabei sein will, muss sich sputen. Es gibt zwei Gründe für die große Resonanz in Rekordzeit.

Aurich - Zwei Monate vor dem Start des Aurich-Cups ist die Vorfreude bei den Fußballern und Fußballern so groß wie offensichtlich noch nie in der langen Geschichte des traditionsreichen Hallenturnieres. Zwei Wochen nachdem die Einladungen an die Vereine herausgeschickt worden sind, sind bereits 280 der rund 300 Startplätze belegt. Vermutlich noch in dieser Woche werden auch die letzten Restplätze vergeben sein. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir nach so kurzer Zeit schon mal so viele Anmeldungen hatten“, sagt Stefan Wilts.

Auch diesmal wird wieder ein Fanpokal ausgelobt. Archivfoto: Barth
Auch diesmal wird wieder ein Fanpokal ausgelobt. Archivfoto: Barth

Der Geschäftsführer vom Ausrichter SpVg Aurich und Mitorganisator des inzwischen größten Hallenfußballturnieres im Nordwesten schickte am Montag – zwei Wochen nach den Einladungen – deshalb eine weitere Mail an die Vereine. Darin schrieb er, dass bereits 240 Startplätze vergeben seien. Danach trudelten binnen eines Tages weitere 40 Anmeldungen ein. In allen Altersklassen, von der G-Jugend bis zu den Herren, sind noch wenige Startplätze für das zehntägige Spektakel vom 28. Dezember bis zum 8. Januar frei. Nur am 31. Dezember und 1. Januar wird wie üblich nicht gespielt.

Männerturnier zunächst in zwei Klassen

Somit werden wie vor den „Corona-Zeiten“ 300 Mannschaften in der Sparkassen-Arena aufdribbeln. Der zweimalige Ausfall durch die Pandemie und gesetzliche Vorgaben ist ein Grund dafür, weshalb die Lust bei den Vereinen aus ganz Ostfriesland, den angrenzenden Landkreisen und teils auch Teams von weiter weg so groß ist. „Dass sich jetzt schon in so kurzer Zeit so viele angemeldet haben, liegt sicherlich auch ein wenig daran, dass es auch dieses Jahr keine offiziellen Kreismeisterschaften geben wird“, sagt Stefan Wilts.

Das Turnier soll wie zu Vor-Corona-Zeiten vonstatten gehen. An zehn Tagen wird von morgens bis teils kurz vor Mitternacht in allen Altersklassen gespielt. Beim prestigeträchtigen Herrenturnier wird zunächst in zwei Leistungsklassen agiert. In dem einen Feld spielen die Teams ab der Ostfrieslandliga aufwärts, in dem anderen die Vereine ab der A-Klasse abwärts. Im Halbfinale werden die Klassen dann zusammengeführt. Ranghöchste Teams kommen bisher aus der Bezirksliga. Aurich hofft noch auf die Teilnahme von Regionalligist Kickers Emden.

Höhere Energiekosten noch kein Thema

Auch ein Fan-Pokal für die beste Unterstützung auf den Tribünen wird wieder ausgelobt. Neu ist das Mixed-Turnier, das am Samstag, 7, Januar, ab 18 Uhr stattfinden soll. Es ersetzt das Firmenturnier. Zwei Männer und zwei Frauen müssen auf dem Feld stehen – plus ein Torwart oder eine Torfrau. Tags darauf findet dann der große Finaltag mit den Halbfinals und allen Endspielen statt.

Start- und Eintrittsgelder für das Mammutturnier an zehn Tagen hat die SpVg Aurich nicht erhöht. Die Auricher hatten den Pachtvertrag für die Sparkassen-Arena mit Betreiber Marema schon vergangenes Jahr abgeschlossen – vor der Energiekrise. Die höheren Strom- und Gaspreise werden sich dann aber möglicherweise im kommenden Jahr im Pachtvertrag niederschlagen.

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