Freitagsspiel in der Bezirksliga  Fehlender TuRa-Spieler erhält vor Holtland-Partie ein Sonderlob

Marco Reemts
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Von Marco Reemts
| 08.09.2022 18:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
TuRa 07 Westrhauderfehn (rote Trikots) peilt den nächsten Heimsieg an. Foto: Damm
TuRa 07 Westrhauderfehn (rote Trikots) peilt den nächsten Heimsieg an. Foto: Damm
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Mit Holtland erwartet TuRa 07 Westrhauderfehn den Vorjahresdritten zum Flutlichtspiel. Bei den Gastgebern fehlt ein junger Akteur, der ein Sonderlob vom Trainer erhält.

Westrhauderfehn - Am Freitagabend gehen an der Werftstrasse wieder die Flutlichter an. TuRa 07 Westrhauderfehn empfängt am siebten Spieltag der Fußball-Bezirksliga den Vorjahresdritten SV Holtland. Mit einem Sieg würde die noch ungeschlagene Mannschaft von Trainer Erhan Colak zumindest bis Sonntag die Tabellenführung übernehmen. Anstoß der Partie ist um 20 Uhr.

Marne Stührenberg (links) hat bisher keine Spielminute bei TuRa Westrhauderfehn verpasst. Das wird sich an diesem Freitag aber ändern. Foto: Damm
Marne Stührenberg (links) hat bisher keine Spielminute bei TuRa Westrhauderfehn verpasst. Das wird sich an diesem Freitag aber ändern. Foto: Damm

TuRa-Coach Erhan Colak erwartet mit dem SV Holtland einen unangenehmen Gegner, ist nach den letzten Auftritten seiner Mannschaft aber optimistisch, dass die drei Punkte in Westrhauderfehn bleiben. „Wir haben in Großefehn in der ersten Halbzeit gezeigt, was wir leisten können. Spielerisch war das sehr stark. Wenn wir daran anknüpfen können, werden wir die Punkte bei einer tollen Atomsphäre auch zuhause behalten. Wir freuen uns auf die nächste schwere Aufgabe“, sagt Colak.

Stührenberg hat sich toll entwickelt

Allerdings sollten sich die TuRaner keine Schwächephase wie in der zweiten Hälfte in Großefehn leisten. Dort verlor man nach dem ersten Gegentor komplett die Ordnung und Verunsicherung machte sich breit. „Da haben wir dann auch das 2:3 kassiert, was auch der noch fehlenden Erfahrung unserer jungen Truppe geschuldet ist. In diesen Phasen müssen wir lernen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir haben das Spiel dann wieder unter Kontrolle bekommen und so einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, sagt Colak.

Einen Schritt nach vorne gemacht hat auch Marne Stührenberg, der im Sommer aus der eigenen U23 hoch gezogen wurde und neben Torwart Hendrik Gossmann als einziger Spieler die kompletten 540 Minuten in dieser Saison absolvierte. „Marne steigert sich von Woche zu Woche und ist für uns eine echte Bereicherung. Gegen Bunde und Großfehn hat er mit starken Leistungen überzeugt. Daher ist es schade, dass er gegen Holtand aus privaten Gründen nicht dabei sein kann“, sagt Colak.

Mit Julian Jauken und Marcel Degner hat der TuRa-Coach aber Optionen, diesen Ausfall zu kompensieren. Und auch sonst lichtet sich in Westrhauderfehn das Lazarett. Nico Bohlen, der sich in der Vorbereitung beim 0:1 gegen Holtland das Handgelenk brach, könnte nun ausgerechnet gegen den gleichen Gegner sein Comeback feiern. Onno Janßen wird von Colak in den nächsten ein bis zwei Wochen im Mannschaftstraining zurück erwartet. Henning Meyer beginnt nächste Woche mit individuellen Einheiten. Etwas länger ausfallen könnte noch Matthias Malchus. Genauen Aufschluss über seine Knieverletzung soll eine MRT-Untersuchung liefern.

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