Fährverkehr  Nach Todesfall wurde Fahrt einer Fähre nach Juist verschoben

Andreas Ellinger
|
Von Andreas Ellinger
| 04.09.2022 18:14 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die Fähre „Frisia II“ ist aufgrund eines Todesfalls am Sonnabend erst am frühen Sonntag in Richtung Juist aufgebrochen. Foto: Dittrich/dpa
Die Fähre „Frisia II“ ist aufgrund eines Todesfalls am Sonnabend erst am frühen Sonntag in Richtung Juist aufgebrochen. Foto: Dittrich/dpa
Artikel teilen:

Der Tod eines Passagiers hat zu Änderungen im Fährverkehr nach Juist geführt. Denn die „Frisia II“ konnte die Fahrt offenbar nicht mehr im vorgesehenen Tidenfenster schaffen.

Juist/Norddeich - Im Fährverkehr der AG Reederei Norden-Frisia zwischen Norddeich und Juist kam es am Sonnabend wegen eines Todesfalls zu Änderungen. Wie die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund auf Anfrage mitgeteilt hat, ging um 16.43 Uhr die Meldung ein, dass ein Mann in Norddeich „auf dem Weg auf ein Fährschiff“ umgekippt sei.

Die Wiederbelebung gelang offenbar nicht. Aufgrund von Vorerkrankungen des Mannes geht die Polizei bisher von einer natürlichen Todesursache aus. Der Verstorbene kam nicht aus Niedersachsen, war also womöglich ein Urlauber.

Fähre schaffte es nicht mehr während der Tide

Wie die Online-Zeitung „Juist Net News“ berichtete, hat es die 16.30-Uhr-Fähre deshalb nicht mehr im entsprechenden Tidenfenster nach Juist geschafft. Als neue Abfahrtszeit der „Frisia II“ und ihrer knapp 350 Passagiere sei Sonntag um 2 Uhr in der Nacht angegeben worden.

„Juist Net News“ ging davon aus, dass die Fähre bereits unterwegs war, als es zu dem Todesfall kam – und daraufhin umkehren musste. Die Online-Zeitung berief sich dabei auf Informationen der AG Reederei Norden-Frisia.

Ähnliche Artikel