Keine Proteste  Friesenbad in Weener kam gut durch die Zeit ohne Fernwärme

Michael Hoegen
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Von Michael Hoegen
| 26.08.2022 15:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Hermann Welp (links) und Markus Bakker blicken auf eine gute Woche Friesenbad-Betrieb zurück. Die Unterbrechung der Fernwärme-Lieferung machte sich in dem Bad in Weener kaum bemerkbar. Foto: Hoegen
Hermann Welp (links) und Markus Bakker blicken auf eine gute Woche Friesenbad-Betrieb zurück. Die Unterbrechung der Fernwärme-Lieferung machte sich in dem Bad in Weener kaum bemerkbar. Foto: Hoegen
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Eine Woche lang musste das Schwimmbad in Weener ohne Fernwärme der Firma Klingele auskommen. Dadurch gab es einige Einschränkungen.

Weener - Eine Woche musste das Friesenbad in Weener kürzlich ohne Fernwärme auskommen, Hermann Welp als Geschäftsführer des Freibades an der Friesenstraße und Schwimmmeister Markus Bakker als Betriebsleiter zogen jetzt bei einem Ortstermin eine positive Bilanz dieser sieben Tage. Von Temperatureinbrüchen beim Badewasser und Besucherrückgängen kann dabei nicht die Rede sein.

„Wir hatten 5200 Besucher in dieser Woche“, so Welp. „Wir sind mehr als zufrieden mit dieser Woche Badebetrieb ohne Fernwärme“, so Welp weiter. „Dank des guten Wetters hielten sich die Auswirkungen auf die Temperatur des Badewassers mehr als in Grenzen. Wenn alles mitläuft, haben wir ab Montag wieder Fernwärme.“

Angenehme Wassertemperatur

Dabei sank die Temperatur des Wassers im Becken von 30,6 Grad Celsius zu Beginn der fernwärme-losen Zeit bis gestern auf 25,4 Grad. „25 Grad sind immer noch eine angenehme Wassertemperatur, die Besucher fanden das absolut okay.“ Dazu muss man wissen, dass die Wassertemperatur vor Beginn der Fernwärme-Lieferung durch die Papierfabrik Klingele 2003 während der Saison bei 21 bis 22 Grad Celsius lag. Um Wärmeverluste zu verhindern, wurde während der Woche jeden Abend eine große Plane über das 1200 Quadratmeter große Becken gezogen. „Wir haben noch ein wenig Fernwärme von Montag bis Donnerstag bekommen, diese Restwärme haben wir für die Duschen genutzt.“ Den Rest der Woche wurden die Duschen dann, allerdings nur bei Bedarf, mit Gas beheizt.

Denn zur Wärmeversorgung der Duschen trug auch die Solarabsorber-Anlage auf dem Dach des Friesenbad-Betriebsgebäudes bei. Hier werden zwei bis drei Kubikmeter Wasser durch Sonnenlicht aufgeheizt.

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