Von Norddeich nach Triest Extremsportler trifft Laura Dahlmeier auf der Zugspitze
Das Projekt war ambitioniert, aber Bernd Hummel hat es gemeistert. Von Norddeich ging es mit dem Rad nach Triest. Dazwischen wurden noch drei Gipfel erklommen. Auf der Zugspitze traf er Prominenz.
Triest - Nach einem halben Jahr Vorbereitung und gut zwei Wochen Tour hat Bernd Hummel sein Ziel erreicht. Der 60-jährige Extremsportler aus Ulm wollte innerhalb von 15 Tagen von Norddeich nach Triest radeln und nebenbei noch die drei höchsten Gipfel von Deutschland (Zugspitze, 2962 Meter), Österreich (Großglockner, 3798 Meter) und Slowenien (Triglav. 2864 Meter) besteigen. Das ist ihm auch erfolgreich geglückt. Am 27. Juli startete er seine Tour in Norddeich. Der Ulmer ist mit Ossiloop-Organisator Edzard Wirtjes gut bekannt und hat durch den Ulmer „Einstein-Marathon“ auch eine Beziehung zu Ostfriesland. Zum Jahreswechsel wurde in den letzten Jahren immer das virtuelle Laufduell „Schwaben gegen Ostfriesen“ durchgeführt.
,,Alles ist planmäßig verlaufen und das Wetter hat ebenfalls super gepasst. So, wie ich es mir gewünscht hatte.‘‘, sagte Hummel stolz. Trotz des streng durchgetackteten Plans kam Hummel gesund nach Triest. Eine ganz besondere Begegnung erlebte er noch auf der Zugspitze. Dort traf er zufällig die ehemalige Weltklasse-Biathletin Laura Dahlmeier und ließ es sich nicht nehmen, am Gipfelkreuz ein gemeinsames Bild zu machen.
Von Norddeich über die Zugspitze nach Triest
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Die Strecke von 1500 Kilometern auf dem Rad und 25.000 Höhenmetern schaffte er innerhalb 15 Tagen. Sein ehrgeiziges Ziel war das italienische Triest an der Adria, und dort traf er wie geplant am 10. August ein. Am neunten Tag seiner Reise stand die Besteigung des Großglockners an. ,,Der Großglockner war eine kleine Herausforderung für mich, die ich letztendlich glücklich gemeistert habe‘‘, erzählte Bernd Hummel. Am letzten Tag legte er auf seiner Schlussetappe noch einmal eine Strecke von 220 Kilometern zurück. Jetzt gönnt sich Bernd Hummel erstmal eine Woche Urlaub mit seiner Familie, und dann geht es auch schon wieder weiter mit der Organisation des ,,Einstein-Marathons‘‘, der am 24. September ausgetragen wird.