Seenotretter im Einsatz  Jolle bei Wangerooge vor dem Kentern bewahrt

| 05.08.2022 16:47 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Das Tochterboot Johann Fidi des Seenotrettungskreuzers Bernhard Gruben wird aus der Heckwanne zu Wasser gelassen. Archivfoto: Die Seenotretter – DGzRS/Michael Schlosser
Das Tochterboot Johann Fidi des Seenotrettungskreuzers Bernhard Gruben wird aus der Heckwanne zu Wasser gelassen. Archivfoto: Die Seenotretter – DGzRS/Michael Schlosser
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Die Crew eines Segelbootes drohte am Donnerstag unterzugehen. Die Jolle war zuvor mit einem Unterwasserhindernis zusammengestoßen.

Wangerooge - Fast auf den Tag genau 25 Jahre nach seiner Indienststellung hat der Seenotrettungskreuzer Bernhard Gruben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Donnerstag zwei Segler aus Seenot gerettet. Gegen 11.40 Uhr setzte die Crew eines Segelboots einen Notruf ab. Die Jolle war offenbar mit einem Unterwasserhindernis zusammengestoßen. Die Segler hatten sich vor Minsener Oog trockenfallen lassen. Doch bei auflaufender Tide drang durch ein Leck Wasser in ihr Boot ein, teilt die DGzRS mit.

Als die Seenotretter des in Hooksiel stationierten Kreuzers Bernhard Gruben die Havaristen erreichten, lag das Segelboot schon tief im Wasser. Die Retter ließen das Tochterboot Johann Fidi zu Wasser und gingen beim Havaristen längsseits. Sie lenzten das Wasser und dichteten das Leck ab. Sie schleppten den Havaristen frei und brachten ihn nach Hooksiel. Die Segler blieben unverletzt.

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