Hamburg  „Oben ohne“ in Hamburger Schwimmbädern: Antrag beschlossen

Katharina Preuth
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Von Katharina Preuth
| 24.07.2022 11:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Frauen soll es in Hamburg erlaubt sein, „oben ohne“ zu baden, wünscht sie die Bezirksregierung Eimsbüttel. Foto: Imago Images / YAY Images
Frauen soll es in Hamburg erlaubt sein, „oben ohne“ zu baden, wünscht sie die Bezirksregierung Eimsbüttel. Foto: Imago Images / YAY Images
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„Oben ohne“ für alle Geschlechter: Die Versammlung des Hamburger Bezirks Eimsbüttel hat einen Antrag beschlossen, der jedem das Recht geben soll, ohne Badeoberteil ins Schwimmbad zu gehen.

Die SPD, die sich für den Antrag eingesetzt hat, fordert eine gerechte Kleiderordnung, die keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern macht, wie der NDR berichtet.

Nur liegt die Entscheidung bei den Bädern, die das Hausrecht haben. Bäderland, die größter Hamburger Betreibergesellschaft, habe laut dem NDR, kein Interesse daran, ein Zeichen zu setzen, sondern wollen, dass sich alle Gäste wohlfühlen. „Wir sehen uns nicht als Vorreiter im Kampf gegen Prüderie“, zitiert der NDR den Bäderland-Sprecher Michael Dietel.

Aktuell verbiete es die Ordnung nicht, dass Frauen „oben ohne“ baden. Es sei in Ordnung, solange sich niemand gestört fühle.

Die Bezirksregierung hingegen möchte sich dafür einsetzen, dass es für Frauen ausdrücklich erlaubt sei, ohne Badeobrteil ins Schwimmbad zu gehen.

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