Jugendbeteiligung  Ostrhauderfehner Jugendliche wollen ein Gartenhaus

Heiner Lohmann
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Von Heiner Lohmann
| 16.07.2022 16:18 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Jugendlichen diskutierten am Waggon in Ostrhauderfehn. Foto: Lohmann
Die Jugendlichen diskutierten am Waggon in Ostrhauderfehn. Foto: Lohmann
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Mit einem Förderprogramm kann am Waggon in Ostrhauderfehn nun ein Projektraum entstehen. Wie das Geld ausgegeben werde sollte, bestimmten die Jugendlichen selbst.

Ostrhauderfehn - Ein Gartenhaus ist der große Wunsch der Jugendlichen in Ostrhauderfehn. Das hat sich bei zwei Ideenwerkstätten im Waggon herauskristallisiert, berichtet Jugendpfleger Steven Jongmanns. Seit Anfang Juni habe er und zahlreiche Jugendliche die Wünsche für das Außengelände erörtert – und jetzt wird geplant. „Wir holen jetzt die Angebote ein“, sagt Jongmanns. Daher lasse sich zu den Kosten noch gar nicht viel sagen. Aus dem Förderprogramm „Startklar nach Corona“ vom Land Niedersachsen stehen 35.000 Euro zur Verfügung.

Zwölf Jugendliche nahmen an dem ersten Treffen vor einem Monat teil und überlegten gemeinsam mit Jongmans und Jugenddiakon Manfred Dieken sowie Präventionskraft Petra Wahrheit, was sie sich für den Außenbereich des Jugendcafés wünschen. Damals waren die Wünsche noch nicht so konkret. „Es wäre toll, wenn man das Jugendcafé auch mal am Wochenende nutzen könnte“, sagte Teilnehmerin Leonie Möhlmann. Janina Bruns wünschte sich ein großes Trampolin im Außenbereich. Auch ein Gruppenraum oder eine Gartenhütte standen bereits auf der Wunschliste der Jugendlichen. Dort könnte man sich in der Gruppe unterhalten oder Spiele spielen. Platz genug wäre für solche Vorhaben auf dem über 1500 Quadratmeter großem Gelände.

Erstes Treffen zeigt Ergebnisse

Vorstellbar sei auch, dass das Gartenhaus nicht ausschließlich von einer Firma gebaut wird, sondern auch von den Jugendlichen, sagt Jongmanns – quasi als gemeinsames Projekt. Das sei bislang aber nur eine Idee. Das Gartenhaus ermögliche weitere Möglichkeiten, erklärt der Gemeindejugendpfleger. Beispielsweise gebe es während der Öffnungszeiten keinen Gruppenraum für Projektarbeiten. Das würde sich nun ändern.

Weitere Wünsche seien unter anderem eine Sitzecke, ein Feuerkorb sowie eine Schaukel. Sollte etwas von dem Budget übrig bleiben, würde das darin investiert, so Jongmanns.

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