Berlin  Grafik zeigt: In den Niederlanden ist das Handy am Steuer besonders teuer

Kim Patrick von Harling
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Von Kim Patrick von Harling
| 16.07.2022 06:41 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Handy in der einen, Lenkrad in der anderen Hand - das kann teuer werden. Foto: imago images/Sven Simon
Handy in der einen, Lenkrad in der anderen Hand - das kann teuer werden. Foto: imago images/Sven Simon
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Mit dem Handy in der Hand ein Auto zu fahren ist nicht nur gefährlich, es kann auch besonders teuer werden. Das zeigen Daten, die Bußgelder in Europa vergleichen.

Schnell mal eine WhatsApp-Nachricht lesen, einen Freund ohne Freisprechanlage anrufen oder einfach mal checken, wie es beim heutigen Topspiel der Bundesliga steht - tun Sie das gerne, allerdings nicht, wenn Sie ein Auto führen. Damit gefährden Sie nicht nur sich und andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch Ihr Portemonnaie. Wie der ADAC nun berichtet, ist das Bußgeld für ein solches Vergehen in Deutschland noch milde. Ganz anders sieht es in unseren Nachbarländern aus.

Besonders teuer wird es für Verkehrssünder in den Niederlanden. Hier zahlen Sie bei einem Verstoß mit dem Handy am Steuer 230 Euro. Auch in Dänemark müssten Sie immerhin noch umgerechnet 200 Euro auf den Tisch legen, in Spanien sind es ebenfalls 200 Euro - und mehr. In Italien kostet Sie das Vergehen mindestens 160 Euro, in Frankreich beginnen die Bußgelder ab 135 Euro.

Und in Deutschland? Es verwundert angesichts der Liebe zum Auto nicht, dass Sie hierzulande gerade einmal 60 Euro bezahlen müssen, wenn Sie mit dem Handy in der Hand beim Autofahren erwischt werden. In besonders schweren Fällen sind es in Deutschland 100 Euro. Nur in Österreich könnten Sie noch günstiger davonkommen: Laut dem ADAC beginnen die Bußgelder ab 50 Euro. In der Schweiz zahlen Sie bei einem Vergehen noch 85 Euro.

Übrigens: Besonders milde fällt die Strafe in der Türkei aus. Sollten Sie im Urlaub mit dem Handy am Ohr ertappt werden, beträgt das Bußgeld gerade einmal umgerechnet 25 Euro.

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