Trotz fehlenden Fördergeldes Stadt Leer arbeitet an Attraktion für Ernst-Reuter-Platz
Das Geld aus einem Fördertopf zur Stärkung der Innenstadt reicht nicht mehr für den zentral gelegenen Ernst-Reuter-Platz. Trotzdem könnte sich dort noch in diesem Sommer etwas tun.
Leer - Mit Mitteln des Förderprogramms „Perspektive Innenstadt“ – insgesamt knapp 900.000 Euro – sollen in Leer die Ledastraße umgebaut und die Brunnenstraße ein wenig aufgehübscht werden. Für eine Aufwertung des Ernst-Reuter-Platzes, die ebenfalls seit Jahren ein vielgehegter Wunsch ist, reicht die Summe nicht mehr.
Es gab aber noch die Hoffnung, dass Leer noch Geld bekommen könnte, das andere Kommunen zwar zunächst beantragt, aber letztlich nicht in Anspruch genommen haben. Jetzt ist klar: Daraus wird nichts. „Wir bekommen nichts mehr“, bestätigte Bürgermeister Claus-Peter Horst (parteilos) der Redaktion.
Es geht um den Parkplatz
Das müsse aber nicht heißen, dass sich auf dem Ernst-Reuter-Platz in den kommenden Monaten nichts tun werden, sagt Horst. „Die Verwaltung arbeitet dennoch daran, eine bessere Nutzung des Platzes möglich zu machen.“ Konkret gehe es um den Parkplatz am Ufer. Er hoffe auf einen Erfolg noch in diesem Sommer. Näheres sagte der Bürgermeister nicht. Derzeit liefen noch Gespräche, die er erst abwarten wolle.
Das Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“ soll Kommunen helfen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie für ihre Innenstädte zu minimieren. In Leer fließt der Hauptteil des Geldes in einen Umbau der Ledastraße. Die ist derzeit noch recht stark befahren. In Zukunft soll sie für den Autoverkehr unattraktiv und stattdessen ein Ort werden, wo sich Menschen gerne aufhalten und treffen und wo Veranstaltungen stattfinden können.