Schwerin Pompös: Harald Glööckler stellt Strandkorb auf Ostseeinsel Usedom vor
Exklusiv und nur auf Bestellung: Der für seine überladenen Luxus-Entwürfe bekannte Mode-Designer Harald Glööckler hat sich an ein norddeutsches Kulturgut gewagt. Am Mittwoch enthüllte der 57-Jährige den Prototyp seines Strandkorbes auf der Ostseeinsel Usedom.
Gold, Gold und noch mehr Gold: Auch bei norddeutsch-bodenständigen Strandkörben kennt Designer Harald Glööckler keine Bescheidenheit. „Ich bin darauf gekommen, weil ich gedacht hab, eigentlich müsste man einen pompösen Strandkorb machen“, sagte der 57-Jährige am Mittwoch laut dpa bei der Vorstellung des Prototyps gewohnt wortgewandt.
Am Strand des Ostsee-Bades Ahlbeck auf Usedom führte Glööckler den Luxus-Strandkorb mit den goldenen Beschlägen und mit Gold bestickten Stoffen vor, in dem angeblich sogar gearbeitet und geschlafen werden kann.
Interessenten müssen für so viel Pomp allerdings tief in die Tasche greifen: Der Glööckler-Strandkorb werde auf Bestellung für 30.000 Euro angefertigt, hieß es seitens des Designers. Laut Glööckler gebe es jedoch bereits Interessenten.
Bekanntheit erlangte der Modedesigner 2010 bei der Sat.1-Show „Let‘s Dance“. Dort fiel der Juror besonders durch seinen ausgefallenen Kleidungsstil samt Glitzer und Strasssteinen im Gesicht auf. 2012 strahlte der Sender VOX die Reality-Doku „Glööckler, Glanz und Gloria“ über sein Privatleben aus.
Im Frühjahr 2022 war der Designer zudem Teil der 15. Staffel des RTL-Formats „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Er schied im Halbfinale aus dem Dschungelcamp aus und belegte den vierten Platz. Vor seiner Medien-Karriere arbeitete er als Verkäufer bei einem Herrenausstatter, gründete 1990 des Modelabel „Pompöös“ und organisierte seine eigene Modenschau.