Hamburg/Köln  Die „Sendung mit der Maus“ ändert Programm und startet Umweltoffensive

Julia Wadle
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Von Julia Wadle
| 22.06.2022 10:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Komplexe Themen wie alternative Energiegewinnungen erklärt die Maus so, dass Kinder sie verstehen und Erwachsene trotzdem noch etwas lernen können. Foto: WDR/Grafik Streich
Komplexe Themen wie alternative Energiegewinnungen erklärt die Maus so, dass Kinder sie verstehen und Erwachsene trotzdem noch etwas lernen können. Foto: WDR/Grafik Streich
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Damit schon die Jüngsten verstehen, was auf dem Spiel steht: Die „Sendung mit der Maus“ erklärt sechs Wochen lang, was die Klimakrise ist und wie wir sie verhindern können.

In diesem Artikel erfährst Du:

Wie kommen die Streifen in die Zahnpasta? Warum brauchen manche Menschen eine Brille? Und was passiert eigentlich mit unserem Müll? Die „Sendung mit der Maus“ beantwortet jeden Sonntag um 11.30 Uhr die großen und kleinen Fragen des Alltags. Nun wagen sich die Maus, der Elefant und die Ente an das wohl komplexeste und wichtigste Thema unserer Zeit: den Klimawandel.

Wie das Branchenmagazin „DWDL“ berichtet, widmet die beliebte Kindersendung ab dem 24. Juli eine „Sommer-Sachgeschichten-Reihe“ dem Thema Klimaschutz. Diese soll sechs Wochen lang gute Ideen vorstellen, wie man zum Klimaschutz beitragen kann.

Neben Beiträgen in der Sendung sollen auch im Radio „MausLive“, dem Podcast „Die Maus zum Hören“ sowie auf Social Media Klimaschutzthemen im Vordergrund stehen.

Nachhaltigkeitsthemen behandelt die „Maus“ schon jetzt regelmäßig in den Sachgeschichten. So erklärte Christoph Biemann am Pfingstsonntag, wie man aus Wind Energie gewinnen kann.

Hier kannst Du Dir den Beitrag ansehen:

In der sechswöchigen Sommerserie wollen Ralph Caspers, Clarissa Corrêa da Silva, Laura Kampf und Johannes Büchs Fragen beantworten wie:

Wir würden gerne von Euch wissen: Wie findet Ihr eigentlich #neo? Die Umfrage ist ganz, ganz kurz, versprochen! Wenn Ihr mitmacht, helft Ihr uns aber sehr.

In einem umstrittenen Gastbeitrag in der Zeitung „Welt“ kritisierten zuletzt Autoren aus dem Wissenschaftsspektrum in der Zeitung „Welt“ den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und insbesondere die „Sendung mit der Maus“. Nach Ansicht der Autoren sei in den Sendungen „geleugnet“ worden, „dass es nur zwei Geschlechter gibt“. In dem Beitrag stand auch, Kinder würden „indoktriniert“ und „aufdringlich sexualisiert“.

Der Gastbeitrag löste heftige Kritik an der Zeitung „Welt“ aus, der Transfeindlichkeit vorgeworfen wird . Der Bundesbeauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, Sven Lehmann, schrieb in einem Gastbeitrag ebenfalls bei „Welt“, „das Pamphlet trieft vor Homo- und Transfeindlichkeit, ist wissenschaftlich nicht fundiert und arbeitet mit Fake News“.

Auch innerhalb des Medienhauses Axel Springer, zu dem die Medienmarke „Welt“ gehört, gab es Kontroversen. Springer-Chef Mathias Döpfner schrieb in der Folge an die eigenen Mitarbeiter – der Text ist auch auf der „Welt“-Webseite zu lesen –, dass in der Sache der Beitrag der Gastautoren „unterirdisch“ sei.

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