Dritter Titel in fünf Jahren  Die Erfolgsgeschichte von TuRas U23

Marco Reemts
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Von Marco Reemts
| 15.06.2022 16:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Riesenjubel im heimischen Stadion. Staffelleiter Hans-Adolf Tebben überreichte TuRas U23 die Ostfrieslandliga-Meisterschale an Kapitän Jan Roth. Fotos: Damm
Riesenjubel im heimischen Stadion. Staffelleiter Hans-Adolf Tebben überreichte TuRas U23 die Ostfrieslandliga-Meisterschale an Kapitän Jan Roth. Fotos: Damm
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Dank einer Super-Siegesserie in diesem Jahr feierte Westrhauderfehns Reserve die Meisterschaft in der Ostfrieslandliga. Wir blicken zurück auf die vergangenen Jahre.

Westrhauderfehn - In der Fußball-Ostfrieslandliga feierte die U23 von TuRa 07 Westrhauderfehn den Gewinn der Meisterschaft. Am vergangenen Freitag überreichte Staffelleiter Hans-Adolf Tebben der Mannschaft vom Trainerduo Stefan und Andreas Brelage die Meisterschale. Für die TuRaner war es bereits der dritte Titelgewinn in nur fünf Jahren. Der Aufstieg in die Bezirksliga bleibt der U23 aber verwehrt.

Das Brüder-Trainerduo Andreas und Stefan Brelage hat entscheidenden Anteil am Erfolg des Teams.
Das Brüder-Trainerduo Andreas und Stefan Brelage hat entscheidenden Anteil am Erfolg des Teams.

„Leider hat unsere erste Herren den Klassenerhalt in der Landesliga nicht geschafft, daher spielen wir nächstes Jahr erneut in der Ostfrieslandliga“, sagt Trainer Stefan Brelage. Dabei hatten die Mannschaft und ihre Trainer nach dem 3:0-Sieg über Tura Marienhafe am letzten Spieltag beschlossen, den Gang in die Bezirksliga zu wagen – sofern es denn möglich sei.

Westrhauderfehn spielt überragende Aufstiegsrunde

Diese Option wurde der U23 am vergangenen Sonntag durch den Abstieg der ersten Mannschaft aber genommen. „Die Jungs waren sehr enttäuscht, dass sie den Aufstieg nicht wahrnehmen können. Sie hatten die erste Mannschaft auch immer unterstützt, leider hat es nicht gereicht“, so Stefan Brelage. Mit Torwart Nils Marks und Angreifer Marne Stührenberg, die in die erste Mannschaft wechseln, werden zwei Spieler der U23 nächste Saison dennoch in der Bezirksliga kicken. Ansonsten gibt es keine Abgänge, und aus der A-Jugend stoßen vier Spieler dazu. So freut sich Stefan Brelage auf eine interessante Saison in der Ostfrieslandliga. „Durch die Absteiger aus Bezirksliga wird die Liga noch stärker und bekommt frischen Wind. Als Meister sind wir jetzt der Gejagte, jeder wird uns schlagen wollen. Ich bin gespannt, ob wir unseren Titel verteidigen können“, sagt der Coach.

Rückblickend attestiert Brelage seiner Mannschaft eine super Entwicklung, besonders in dieser Saison. „Die Hinrunde war schon gut, aber da war auch mehr möglich. Gegen Jemgum haben wir zum Beispiel nach 3:0-Führung noch 3:3 gespielt. Daraus haben die Jungs viel für die Aufstiegsrunde mitgenommen“. Dort startete die U23 in Suurhusen erschreckend schwach und lag zur Pause mit 0:3 im Hintertreffen. Danach bewies die Mannschaft aber ihren guten Charakter und kam noch zu einem 3:3-Unentschieden. Das war der Startschuss zu einer beeindruckenden Serie. In den folgenden sieben Spielen ging die U23 jeweils als Sieger vom Platz und gewann so die Meisterschaft. Mannschaftliche Geschlossenheit zeigte die U23 auch neben dem Platz bei feierlichen Anlässen, und auch wenn es um Unterstützung bei anstehenden Arbeiten auf dem Sportgelände an der Werftstraße ging.

Ex-Trainer hat auch einen Erfolgsanteil

Großen Anteil an der tollen Entwicklung hat auch Matthias Schulte, der die U23 in der Saison 2016/17 als Trainer zur Meisterschaft in der Ostfrieslandklasse B führte. In der A-Klasse belegten die TuRaner dann den achten und fünften Rang, ehe es in der Saison 2019/20 nach 19 Spielen ohne Niederlage durch den coronabedingten Saisonabbruch als Meister in die Ostfrieslandliga ging.

Matthias Schulte übergab danach das Traineramt an seinen bisherigen Co-Trainer Stefan Brelage und dessen Bruder Andreas. Nachdem die erste Saison in der Ostfrieslandliga nach nur fünf Spielen ohne Wertung abgebrochen wurde, führte das Duo die U23 nun zur dritten Meisterschaft in fünf Jahren. Ihren Anteil an der Erfolgsgeschichte haben auch Ludger Böning und Hauke Haak. Die beiden Betreuer schossen zwar keine Tore, sind durch ihre kameradschaftliche Art und ihren Einsatz aber auch als Väter des Erfolgs zu nennen.

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