Braak Verängstigter Hund an norddeutscher Kreisstraße ausgesetzt
Ein verängstigter Hund wurde am Pfingstmontag an einer norddeutschen Kreisstraße ausgesetzt. Nun gibt es erste Ermittlungsansätze. Was jetzt mit dem Hund passiert.
Nachdem ein Hund am Pfingstmontag, 6. Juni, an der K96 bei Braak ausgesetzt wurde, hat die Polizei jetzt laut Polizeisprecherin Sandra Kilian einen ersten Ermittlungsansatz.
Die frühere Halterin des Hundes wurde gefunden. Das Tier sei angeblich verkauft worden. Papiere darüber gebe es allerdings noch nicht. Die Ermittlungen laufen daher weiter.
Zunächst war der ausgesetzte Hund im Tierheim Großhansdorf untergebracht, wurde aber inzwischen an eine private Pflegestelle vermittelt. Ob das Tier dort bleiben könne, ist noch nicht abschliessend bekannt.
Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde der Hund an einem Leitpfosten in der Straße Moorblöcken Ecke Höhenkamp im Bereich eines Feldweges angebunden. Die Schlaufe der Leine aus geflochtener Kordel in den Farben schwarz-rot-gelb wurde über den Leitpfosten gelegt.
Der mittelgroße, hellbraune und nicht gechipte Rüde, ein Schäferhundmischling, lag verängstigt und zitternd im Grünstreifen. Es ist davon auszugehen, dass der Hund bereits mehrere Stunden angebunden ausharrte. Möglicherweise wurde er am Sonntagabend oder Sonntagnacht ausgesetzt.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation Trittau unter der Telefonnummer (04154)- 70730 entgegen.