Museum in Mitling-Mark In „Omas Küche“ geht es wieder zurück in die Vergangenheit
Nach einer langen Corona-Pause wurde das Museum in Mitling-Mark nun wieder geöffnet. Neben der ursprünglichen Ausstellung gibt es nun auch eine Sonderschau.
Mitling-Mark - 800 Ausstellungsstücke, die mit dem Delfter Mühlenmuster verziert sind, finden sich in „Omas Küche“ in Mitling-Mark. Die Sammlung bestehend aus früher genutzten Geschirr, von Tassen, Untertassen und Tellern bis hin zu Töpfen, Gewürzdosen und Zierkrügen ist nach der Corona-Pause nun wieder zu sehen, wie die Gemeinde Westoverledingen mitteilte.
„Für die Wiedereröffnung des Museums nach der Corona-Pause hat sich der Dorfverein Mitling-Mark über mehrere Monate hinweg mit den Exponaten beschäftigt“, teilte Gemeindepressesprecherin Kirsten Beening mit. Die gesamte Ausstellung sei neu in Szene gesetzt und mit neuen Beschilderungen versehen worden.
Sonderausstellung ist nun Teil von „Omas Küche“
„Mit der Neugestaltung hat der Dorfverein frischen Wind in das Museum gebracht. Ich gehe davon aus, dass die Ausstellung bei vielen Besuchern Eindruck hinterlässt“, sagte Bürgermeister Theo Douwes anlässlich der Wiedereröffnung. Im Rahmen der Neueröffnung ist außerdem eine Sonderausstellung in das Museum eingezogen.
Es handelt sich um acht Puppenküchen, mit denen der Besucher auf eine Zeitreise durch die verschiedenen Stile von Kücheneinrichtungen des vergangenen Jahrhunderts mitgenommen wird. Die Puppenstuben wurden der Gemeinde von Elise Andresen-Bunjes als Leihgabe für die nächsten drei Jahre zur Verfügung gestellt.
Die Ausstellung „Omas Küche“ ist ab sofort immer freitags und sonntags von 14.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Besuchergruppen können sich außerdem jederzeit mit dem Mühlenwart Siegfried Brink (Telefon 04951-8872) in Verbindung setzen, um einen Besichtigungstermin oder eine Führung zu vereinbaren.