Hamburg „Ich habe so viel Scheiße gebaut“ - Fynn Kliemann meldet sich zurück
Der in die Kritik geratene Influencer Fynn Kliemann hat sich auf Instagram mit einem Reue-Video zurückgemeldet.
Fynn Kliemann entschuldigt sich in einem sechsminütigem Video auf Instagram für Fehler bei umstrittenen Maskenverkäufen zu Beginn der Corona-Pandemie, an denen er beteiligt gewesen sein soll. Dank unabhängiger Wirtschaftsprüfer sei er zu dem Schluss gekommen, dass die Kritik nicht den Falschen treffe. „Hier wird der richtige kritisiert“, gibt er zu.
Auf Instagram entschuldigt sich Fynn Kliemann:
Ein Team um Jan Böhmermann wirft Fynn Kliemann und seinem Geschäftspartner Tom Illbruck vor, Masken als fair in Europa hergestellt, vermarktet zu haben, die stattdessen günstig in Asien produziert worden sein sollen.
Kliemann gibt jetzt zu, dass er sich als größter Maskenproduzent habe feiern lassen, obwohl er selbst die Schutzmasken nicht produziert habe. „Es hat sich einfach voll gut angefühlt, von euch gemocht zu werden. Und die Wahrheit ist, dass ich mehr davon haben wollte. Das ist mir so peinlich“, sagt der Influencer in Richtung seiner Follower.
Kliemann habe nach eigenen Worten „Prozesse angeschoben“, damit viele Atemschutzmasken nach Deutschland kommen, zu einer Zeit, in der die Masken knapp waren. Dabei habe er jedoch die Umstände der Produktion nicht genauer hinterfragt oder die Qualität geprüft.
In dem Video kündigt er zum Schluss an, das Geld, das er mit den Masken doch verdient hat, spenden zu wollen.