Abstiegskampf in der Landesliga Trotz Pleitenserie: TuRa Westrhauderfehn darf noch hoffen
Weil nur noch vier Mannschaften in die Bezirksliga absteigen, haben die Fehntjer den Klassenerhalt noch immer selbst in der Hand. Dafür brauchen sie jetzt aber ein Erfolgserlebnis bei Falke Steinfeld.
Westrhauderfehn - Nächste Runde im Kampf um den Klassenerhalt: In der Abstiegsrunde der Fußball-Landesliga tritt TuRa 07 Westrhauderfehn am Sonntag beim SV Falke Steinfeld an. Obwohl die Mannschaft von Trainer Erhan Colak nach dem 3:3-Unentschieden im Hinspiel fünf Spiele in Folge verlor, hat sie den Klassenerhalt immer noch in der eigenen Hand. Da der TV Bunde, TuS Strudden und der SV Holtland auf den Aufstieg in die Landesliga verzichten, steigen nur noch vier Mannschaften in die Bezirksliga ab. Aktuell belegt TuRa den viertletzten Platz, würde mit einem Sieg aber an Steinfeld vorbeiziehen. Anstoß ist um 15 Uhr.
„So viele Chancen bekommt man eigentlich nicht, aber scheinbar will es der Fußballgott so. Durch die neue Situation haben alle Mannschaften wieder die Möglichkeit, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Wir müssen jetzt aber die Kurve kriegen und werden alles daran setzen, das Spiel in Steinfeld positiv zu gestalten“, sagt Trainer Erhan Colak. Auch wenn die Ergebnisse in den letzten Wochen nicht passten, stimmten Colak die Auftritte in Lohne und gegen Oythe positiv. „Einstellung und Laufbereitschaft haben gestimmt, und wir waren ja nicht chancenlos. Gegen Oythe hätten wir zur Pause führen müssen, da fehlte uns auch das Spielglück. Nach dem Wechsel wurden unsere Fehler dann eiskalt bestraft“, sagt Colak.
Personelle Lage weiterhin angespannt
Die TuRaner versuchten auch nach dem 0:2-Rückstand noch einmal alles, konnten ihre Chancen aber nicht nutzen. „Der Anschlusstreffer lag in der Luft, wir haben ihn aber nicht gemacht. Am Ende reichte es dann nicht“, so Colak. Nun gilt es für die Fehntjer, sich das fehlende Glück zurück zu erzwingen. Der TuRa-Coach hofft dabei, dass sich die Negativserie nicht zu sehr in den Köpfen seiner Spieler festsetzt. „Wir brauchen dringend ein Erfolgserlebnis. Wenn wir das Sechs-Punkte-Spiel in Steinfeld für uns entscheiden, warten auf uns noch einmal spannende Wochen. Wir werden alles geben, um wieder in die Spur zu kommen“, so Colak.
Personell ist die Lage in Westrhauderfehn weiterhin angespannt. In Steinfeld fehlen neben Timo Mansholt und Mathis Buscher auch Matthias Malchus und Henning Meyer. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Mathis Flügge. Weitere Spieler sind noch angeschlagen. Unterstützung gibt es aus der U23, die am vergangenen Wochenende Meister in der Ostfrieslandliga wurde.