Landesliga-Abstiegsrunde  Dank einer Grotlüschen-Kombination: Firrel siegt erneut

Niklas Homes
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Von Niklas Homes
| 22.05.2022 20:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
René Otto (rechts) war einer der Firreler Akteure, die das 2:0 auf dem Fuß hatten, jedoch vergaben. Foto: Doden
René Otto (rechts) war einer der Firreler Akteure, die das 2:0 auf dem Fuß hatten, jedoch vergaben. Foto: Doden
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Auch das zweite Duell binnen fünf Tagen mit Union Lohne geht an GW Firrel. Nach dem 1:0-Sieg äußert dessen Co-Trainer einen Wunsch.

Firrel - Drei Punkte, null Gegentore: Wie schon am Mittwoch gewannen die Fußballer von Grün-Weiß Firrel ihr Landesliga-Spiel gegen Union Lohne. Diesmal durften sie auch wieder in gewohnter Manier im Kreis auf dem Rasen feiern. Nach dem 5:0 am Mittwoch in Lohne war darauf verzichtet worden – weil der Fokus gleich auf das wichtige Rückspiel am Sonntag gelegt wurde. Durch den 1:0-Erfolg auf heimischem Platz konnte die Mannschaft von Spielertrainer Bernd Grotlüschen nun den Abstand auf die Abstiegsplätze auf fünf Punkte ausbauen. Es war ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt.

Spieldaten

Firrel: Schöneich; Steinheuser (14. Borgman/85. Bernd Grotlüschen), Lücht, Ralf Grotlüschen, Koch, Schouwer, Thaden, Härtel, Otto (55. Karius), Schmidt, Reinhard Grotlüschen

Tor: 1:0 Re. Grotlüschen (25.)

Dadurch wagt Co-Trainer Ralf Potthoff, in der Tabelle nach oben statt nach unten zu schauen: „Ich würde mir wünschen, dass wir die Abstiegsrunde als beste Mannschaft aus unserer Qualifikationsstaffel abschließen.“ Dafür muss Firrel aber noch den WSC Frisia Wilhelmshaven überholen. Dieser hat zwei Punkte mehr auf dem Konto, aber auch ein Spiel weniger zu bestreiten.

Gegen Lohne war es „das erwartet schwere Spiel“, sagt Bernd Grotlüschen. „Die haben sich gewehrt ohne Ende.“ Firrel vergab in der Anfangsphase gute Möglichkeiten – unter anderem Alex Schmidt, der allein auf den Torwart zugelaufen war. Das Tor des Tages erzielte in der 25. Minute Reinhard Grotlüschen. Er wurde von seinem Bruder Ralf freigespielt und traf mit einer Volley-Abnahme per Aufsetzer. „Wir haben es verpasst, nachzulegen“, so Bernd Grotlüschen. In der zweiten Hälfte war Lohne die bessere Mannschaft, ohne sich Hochkaräter rauszuspielen. In der Schlussphase wurde es hektisch – diese überstand Firrel aber schadlos.

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