Bummert in Leer Termin für nächsten Versuch zur Abnahme steht fest
Bei der letzten Freigabe kam es beinahe zu einem schweren Unfall an der Bummert-Kreuzung in Leer. Das Problem wurde nun behoben und der nächste Versuch wird gestartet.
Leer - Beim letzten Versuch, die Ampelanlage am Bummert in Betrieb zu nehmen, kam es beinahe zu einem schweren Unfall.
Ein Autofahrer, von der Friesenstraße kommend, fuhr bei Grün nach links auf die Heisfelder Straße. Nachdem der Autofahrer die Ampel überquert hatte, sprang sie auf Rot. Zeitgleich schaltete die Radfahrerampel an der Heisfelder Straße auf Grün und eine Radfahrerin fuhr los. Die Wege der beiden Verkehrsteilnehmer kreuzten sich. Im letzten Moment bremste der Autofahrer und die Radfahrerin bekam nur einen gehörigen Schreck, wurde jedoch nicht verletzt. Passiert war nichts und schuld war auch niemand, denn beide waren bei Grün gefahren.
Provisorium bleibt im Betrieb
Für die Stadt war klar: So kann es nicht bleiben. Eine Änderung der Software war nötig, die in der vergangenen Woche eingespielt wurde. Am Dienstag, 17. Mai, soll nun ein neuer Versuch unternommen werden, die Ampelanlage, die künftig den Verkehr an der Kreuzung Friesen-, Heisfelder- und Ubbo-Emmius-Straße regeln sollen, abzunehmen. Der Test wird dann zeigen, ob und wann die Anlage in Betrieb genommen werden kann.
Bis dahin wird die provisorische Ampel im Betrieb gehalten und die andere wieder abgeschaltet. Die Bummert-Kreuzung ist mittlerweile seit fast einem Jahr wegen der Bauarbeiten nur beschränkt befahrbar. Im Juni 2021 wurde sie komplett gesperrt und die Ampeln errichtet. Seit November sind die Fahrbahnen befahrbar, allerdings waren die Ampeln nicht einsatzbereit.
Die Kreuzung wurde umgebaut, weil sie als Unfallschwerpunkt für Fahrradfahrer galt. Während die Stadt einen Umbau lange hinausgezögert hatte, bestand der Landkreis auf diesen.