Flensburg  Kika-Moderatorin Clarissa verrät, was sie macht, wenn sie sich mal verspricht

Ina Reinhart
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Von Ina Reinhart
| 12.05.2022 13:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 4 Minuten
Die beste Klasse Deutschlands (2022) Foto: KiKA
Die beste Klasse Deutschlands (2022) Foto: KiKA
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Clarissa Corrêa da Silva moderiert die Kika-Quiz-Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“. Den KiWi-Reportern Konstantin (11) und Clara (12) verrät sie im Interview, wie sie ihre vielen Jobs organisiert, was sie macht, wenn mal etwas schiefläuft und wie viele Länder sie schon besucht hat.

Frage: Konstantin: Was macht die Moderation von Kindersendungen für dich so besonders?

Antwort: Ich bin sehr glücklich, das machen zu dürfen. Das Besondere daran seid ihr, also die Kinder, die dabei mitmachen und die Kinder, die dabei zuschauen. Das ist eine ehrliche, loyale und offene Zielgruppe.

Frage: Clara: Du bist ja bei vielen Sendungen dabei. Welche Sendung gefiel dir bis jetzt am besten?

Antwort: Das ist so eine schwierige Frage. Das ist ein bisschen so, wie wenn du deine Eltern fragst: Welches ist dein Lieblingskind? Die Sendung mit der Maus gibt es schon so lange, und es gibt da immer noch so viele spannende Themen. Ich lerne dabei auch so wahnsinnig viel. Wissen macht Ah! ist nochmal was ganz anderes, da habe ich auch eine andere Rolle als bei der Sendung mit der Maus. Bei Triff… finde ich es toll, dass man da soviel mit Schauspielerinnen und Schauspielern zusammenarbeitet. Und Die beste Klasse Deutschlands ist Adrenalin pur; in so ein Studio zu kommen, wo fast 100 Kinder so richtig abgehen und feiern.

Frage: Clara: Worauf freust du dich am meisten, wenn die neue Staffel von „Die beste Klasse Deutschlands” startet?

Antwort: Ich freue mich am allermeisten auf diese krassen Emotionen. Ich möchte nicht spoilern, aber es war wirklich sehr emotional, als dann die beste Klasse Deutschlands gekürt wurde. Ich hoffe, dass ihr das auch so schön findet.

Frage: Konstantin: Was machst du, wenn bei deiner Moderation mal etwas richtig schief läuft?

Antwort: Wenn ich mich verspreche und Glück habe, dass das keine Livesendung ist, dann sage ich „Ääääääh - kurz Stopp!”, und dann machen wir das nochmal. Und wenn es eine Livesendung ist - Pech gehabt! Dann sage ich zum Beispiel „Mensch, das ist aber auch ein schwieriges Wort”. Dann muss man über sich selber lachen, das ist schon in Ordnung.

Clara erklärt, wie sie KiWi-Reporterin wurde:

Konstantin ist KiWi-Reporter:

Frage: Clara: Ich hab ein Video von dir gesehen, wo du meintest, dass du morgens erstmal Zeit brauchst um aufzuwachen. Was hilft dir dabei, in den Tag zu starten?

Antwort: Radio, tatsächlich. Ich brauche morgen erstmal so eine Zeit zum Aufwachen. Morgens im Bad höre ich Radio, dann trinke ich einen Kaffee, und dann geht’s los.

Frage: Konstantin: Wie kommst du mit deiner Berühmtheit zu recht?

Antwort: Ich finde, ich bin eigentlich nicht so prominent. Ich freue mich immer, wenn mich jemand auf der Straße erkennt, mache auch gern Fotos und gebe Autogramme, quatsche. Ich fühle mich total wohl. Das ist nicht so diese Berühmtheit, wo man nicht mehr aus dem Haus gehen kann.

Frage: Konstantin: Du machst bei so vielen Sendungen parallel mit. Wie bereitest du dich dafür vor, und wie bringst du deine Planung nicht durcheinander?

Antwort: Ich arbeite sehr viel, weil ich das auch so gern mache. Da laufen so viele Projekte gleichzeitig. Ich schreibe alles in meinen Kalender und zwar in mein Handy, damit ich nichts vergesse. Das habe ich immer dabei, und es ist mit meinem Computer und meinem Tablet synchronisiert, damit ich auch wirklich nichts vergesse. Ich schreibe mir sogar auf, dass ich meine Mutter anrufen muss.

Frage: Clara: Du bist in Deutschland geboren, deine Mutter in Brasilien und dein Vater in Israel. Wo fühlst du dich denn zu Hause?

Antwort: Für mich ist der Heimatbegriff immer ein bisschen schwierig, weil ich das nicht so an einen Ort binden kann. Ich fühle mich in Brasilien total zu Hause, weil ich dort einige Jahre gelebt habe und aufgewachsen bin. Ich fühle mich aber auch in Deutschland total zu Hause. Israel ist nicht so sehr Teil meiner Kindheit gewesen, weil ich ja nicht mit meinem Vater aufgewachsen bin. Ich fühle mich da zu Hause, wo alle Menschen sind, die ich sehr gerne mag.

Frage: Konstantin: Du stammst aus einer multikulturellen Familie. Welche Sprachen außer Deutsch und Portugiesisch sprichst du fließend?

Antwort: Englisch und auch Spanisch, das ist nicht so schwer zu lernen, wenn man schon Portugiesisch spricht, und ein bisschen Italienisch. Und wegen der Familie meines Vaters habe ich begonnen, Hebräisch zu lernen. Das ist ja ultra schwierig, aber macht Spaß.

Frage: Konstantin: In wie vielen Ländern warst du schon unterwegs?

Antwort: Oh, da müsste ich jetzt wirklich zählen. Ich war auf jeden Fall schon auf allen Kontinenten außer der Antarktis. Aber in wie vielen Ländern - da müsste ich nachzählen. Kann ich das schriftlich nachreichen?

Clarissa hat nachgezählt und uns die Antwort geschickt: In 29 Ländern war sie schon.

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