Diamantene Hochzeit in Leer Vom Tresen zum Traualtar
Alles fing in einer Gaststätte in Leer an. Dort lernten sich Inge und Heinz Bartsch kennen. Heute feiern sie ihre diamantene Hochzeit.
Heisfelde - Es war vor mehr als 60 Jahren in der Leeraner Gaststätte „Zum Anker“ in der Friesenstraße/Ecke Augustenstraße. Dort arbeitete Inge Weihs, „die kesse Berlinerin“, die erste Kraft von Gastwirt Albert Reis. Heinz Bartsch zog es gerne da hin, weil er sich in die Bedienung „verguckt hatte“. Aus den Treffen in der Gaststätte wurde die Liebe seines Lebens. Vor genau 60 Jahren gaben sie sich im Standesamt im Leeraner Rathaus das Jawort. Kirchlich getraut wurden sie schließlich in der Christuskirche. Noch heute – anlässlich ihrer diamantenen Hochzeit – blicken die Jubilare Inge und Heinz Bartsch gerne auf die Zeit des Kennenlernens zurück.
Inge Weihs erblickte im August 1941 in Berlin das Licht der Welt und kam mit 17 Jahren nach Leer, wo sie den Beruf des Haus- und Gaststättengewerbes erlernte. Heinz Bartsch wurde im Dezember 1938 in Schweidnitz in Schlesien geboren. Er besuchte in Leer die Osterstegschule und machte dann eine Lehre beim Energieversorger EWE. Dort arbeitete er bis zu seinem Ruhestand in verschiedenen Sparten.
Die Jüngsten in der neuen Nachbarschaft
Seine erste Wohnung fand das junge Ehepaar zunächst in Logaerfeld, später wohnte es im Hoheellernweg und 1968 bezogen es sein neues Haus im Bollinghauser Weg. „Wir waren damals die Jüngsten dort“, erinnert sich Heinz Bartsch. Zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen, bereicherten das Familienleben, und heute sind Schwiegerkinder, vier Enkel und zwei Urenkel dazugekommen. Gerne reiste die Familie Bartsch in den Schwarzwald.
Wenn Inge Bartsch den eigenen Garten pflegte, war Heinz in seiner Freizeit oft auf den Sportplätzen zu sehen – als Fußballer aber auch als Schiedsrichter.
Die Jubilare wollen ihren Ehrentag im kleinen Rahmen im Familien- und Freundeskreis feiern.