Osnabrück

Für Aktionäre ist Facebook die bessere Wahl

Katharina Ritzer
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Von Katharina Ritzer
| 28.04.2022 14:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Für Aktionäre ist Mark Zuckerbergs Meta-Konzern interessant: Er schafft es, mit den Daten seiner Nutzer gutes Geld zu verdienen. Foto: dpa
Für Aktionäre ist Mark Zuckerbergs Meta-Konzern interessant: Er schafft es, mit den Daten seiner Nutzer gutes Geld zu verdienen. Foto: dpa
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Welches soziale Netzwerk liegt mir mehr? Diese Frage beantworten Nutzer ganz individuell. Wer indes Geld anlegen möchte, ist bei einem bestimmten Konzern deutlich besser aufgehoben.

Was ist eigentlich besser, Twitter oder Facebook? Für den normalen User ist die Antwort klar: Wer in Gruppen diskutieren will, der ist bei Facebook gut aufgehoben. Wer sich oder andere schnell informieren will, der lädt sich besser die Twitter-App herunter.

Aber wie lautet die Antwort für Aktionäre? Zumindest für diejenigen, die langfristig anlegen, dürften Facebook oder inzwischen dessen Mutterkonzern Meta die bessere Wahl sein. Die Zahl der Nutzer ist zuletzt wieder gestiegen und was noch wichtiger ist: Das Unternehmen von Mark Zuckerberg schafft es besser als Twitter, mit den Daten seiner Nutzer gutes Geld zu verdienen.

Ob Twitter nach der Übernahme durch Tech-Milliardär Elon Musk ein besseres Geschäftsmodell hinkriegt, ist unklar. Verzocken könnten sich auch jene, die jetzt noch Twitter-Aktien kaufen in der Hoffnung, damit einen - wenn auch kleinen - Gewinn machen zu können. Musk selbst sagt zudem, es gehe ihm als neuer Eigentümer nicht so sehr ums Geld, sondern vor allem um maximale Redefreiheit. Das Risiko dabei: Wird Twitter dadurch in schlimmster Trump-Manier zur gefährlichen Schleuder von Lügen und Fake News, könnten andere Internet-Riesen wie Apple oder Google die App aus ihren Stores streichen. Aber wenn Elon Musk Twitter wie geplant von der Börse nimmt, dann trägt er dieses Risiko ja ohnehin allein.

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