Feuer

Cloppenburg: Haus nach Großbrand unbewohnbar

Oliver Hermes
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Von Oliver Hermes
| 27.04.2022 10:33 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Wohnhaus am Herzog-Erich-Ring in Cloppenburg, das am frühen Dienstagabend in Brand geraten war, war von der Feuerwehr nicht mehr zu retten. Fotos: Feuerwehr
Das Wohnhaus am Herzog-Erich-Ring in Cloppenburg, das am frühen Dienstagabend in Brand geraten war, war von der Feuerwehr nicht mehr zu retten. Fotos: Feuerwehr
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Von einem Großbrand betroffen war am Dienstagabend ein Bungalow im Stadtgebiet von Cloppenburg. Das Haus war nicht mehr zu retten. Für die 14 Bewohner wurde ein Nachbar zum rettenden Engel.

Cloppenburg - Zu einem großen Wohnhausbrand am Herzog-Erich-Ring war die Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg am frühen Dienstagabend gerufen worden. Wie die Einsatzkräfte mitteilten, war der Bungalow, der als Arbeitnehmer-Unterkunft dient, nicht mehr zu retten. Die Polizei schätzt den Schaden auf 400.000 Euro. Als gegen 17.30 Uhr die ersten Kräfte eintrafen, schlugen Flammen aus dem Dach. Auf der Gartenseite brannte ein Terrassenanbau.

Schnell sei klar gewesen, dass mehr Hilfe benötigt wurde. Unter anderem kam die Freiwillige Feuerwehr Cappeln mit Atemschutzträgern hinzu. Zudem waren Kameraden mit dem Abrollbehälter-Atemschutz vor Ort, um Flaschen und Zubehör zu tauschen.

Das Gebäude wurde von Feuer und Löschwasser zerstört. Die Feuerwehr räumte es. Die Bewohner mussten psychologisch betreut werden.
Das Gebäude wurde von Feuer und Löschwasser zerstört. Die Feuerwehr räumte es. Die Bewohner mussten psychologisch betreut werden.
Von der DRK-Bereitschaft Molbergen wurden die rund 60 Einsatzkräfte mit Würstchen und Getränken versorgt, für die Sicherheit war eine Besatzung des DRK-Kreisverbandes Cloppenburg in Bereitschaft.

Nachbar schlug Alarm

Nach weiteren Angaben der Feuerwehr richteten der Brand und das Löschwasser erheblichen Schaden an. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Die 14 Bewohner blieben unverletzt, was sie offenbar einem Nachbarn verdanken. Der hatte es vom Nachbargrundstück knistern gehört und schnell Alarm geschlagen. Die Polizei räumte das Haus.

Die Bewohner hatten noch versucht, ihre Sachen zu packen. Sie wurden von ihrem Arbeitgeber und durch die Stadt Cloppenburg anderweitig untergebracht und von der Psychosozialen Notfallversorgung betreut.Nach rund dreieinhalb Stunden übergab die Feuerwehr den Einsatzort dann an die Polizei.

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