Ermittlungen
Projekthofbrand in Burlage: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung
Das Feuer am Ostermontag auf einem Projekthof in Burlage könnte fahrlässige Brandstiftung gewesen sein. Die Polizei ermittelt.
Burlage - Bei dem Feuer, das am Abend des Ostermontags auf dem Jugendhof in Burlage ausgebrochen war, könnte es sich um Brandstiftung gehandelt haben. Wie eine Sprecherin der Polizeiinspektion Leer/Emden auf Anfrage mitteilte, wird zum jetzigen Zeitpunkt bezüglich des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.
An diesem Dienstag wurde das Gebäude von den Brandermittlern freigegeben. Wie es dort weitergeht, ist unklar. „Im Moment sieht es nicht so gut aus“, sagt Helmut Fennen, Geschäftsführer des Arbeitskreises Schule Rhauderfehn (AKSR), der den Hof betreibt.
Für Bewohner noch keine Lösung
Am Mittwoch werde man mit Gutachtern und Mitarbeitern der Versicherung das Gebäude anschauen. Die Jugendlichen, die vom AKSR in dem Gebäude betreut wurden, sind laut Fennen inzwischen anderswo untergebracht. Für die Mieter der Wohnungen auf dem Projekthof gibt es jedoch derzeit noch keine Lösung.
In der Brandnacht waren mehr als 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz, um zu löschen. Mehrere Stunden kämpften sie gegen das Feuer. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Wie hoch genau der Schaden an dem Gebäude ist, ist derzeit noch unklar, wird sich jedoch auf mehrere Hunderttausend Euro belaufen.