Fußball

Leer hofft auf drei Punkte und erste Zusagen

| | 23.04.2022 08:36 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Glaubt noch an den Klassenerhalt: Leer-Trainer Michael Zuidema. Foto: Archiv
Glaubt noch an den Klassenerhalt: Leer-Trainer Michael Zuidema. Foto: Archiv
Artikel teilen:

Germania Leer ist man einen Schritt weiter: Vor dem Fußball-Landesliga-Spiel am Sonntag bei Union Lohne wurde nun mit allen Spielern über die Zukunft gesprochen.

Leer - Nach anstrengenden Tagen rund ums Osterfest mit vielen Negativschlagzeilen abseits des Feldes möchte Fußball-Landesligist Germania Leer am Sonntag wieder sportlich für Aufmerksamkeit sorgen. Mit einem Sieg beim Vorletzten Union Lohne will Abstiegsrunden-Schlusslicht Leer eine Aufholjagd starten. „Wir müssen in Lohne dreifach punkten. Danach haben wir zwei Heimspiele, in denen wir weiteren Boden gutmachen könnten“, sagt Trainer Michael Zuidema vor der Sonntags-Partie, die um 14.30 Uhr beginnt. Eine halbe Stunde später erfolgt der Anpfiff beim Gastspiel von Westrhauderfehn (3.) beim VfR Voxtrup (2.).

Unser Tipp

Lohne – Leer 1:2. Mit einem Sieg in Lohne könnte Leer etwas Euphorie erzeugen. Diese Aussicht und ein stabiler Kader sollten für einen Auswärtssieg reichen.

Voxtrup – Westrhauderfehn 1:1. Ein kleiner Kader kann auch für großen Kampfgeist sorgen. TuRa könnte die Außenseiterrolle beim „Spitzenteam“ daher in die Karten spielen.

Für die Begegnung in der Grafschaft Bentheim sind die personellen Vorzeichen beim VfL Germania Leer gut. Aus dem 17-Mann-Kader vom Dinklage-Spiel am Ostermontag (2:4) fehlen zwar Lukas Berghaus (Polizei-Dienst) und Tammo Watzema (erkrankt), dafür kehren die zuletzt verhinderten Steffen Busemann und Max Schrock-Opitz zurück. Nach drei knappen Niederlagen in Serie fordert Coach Zuidema mehr „Schärfe“. „Wir müssen über 90 Minuten konzentriert spielen – dann haben wir Chancen zu punkten. Zuletzt reichte es wegen Nachlässigkeiten nicht ganz.“

TuRa plagen Personalsorgen

Diese führt der Coach nicht auf die „Nebengeräusche“ zurück, sondern auch auf Unerfahrenheit. Nach den chaotischen Tagen um Ostern mit dem Bekanntwerden vieler Abgänge im Sommer auch aufgrund von Versäumnissen der Vereinsführung und verschlechterten Rahmenbedingungen, gibt es gegenüber vergangener Woche die positive Nachricht, dass der Verein endlich mit allen Spielern über die Zukunft gesprochen hat. „Auch weitere Gespräche laufen auf anderen Ebenen. Wir müssen nun abwarten, wie sich alles entwickelt“, sagt Michael Zuidema auch in Bezug auf seine Zukunft, die weiter offen ist.

Die von Daniel Diekmann und Ur-Germane Max Schrock-Opitz ist geklärt. Die beiden Spieler wechseln zum SV Holtland und sind die offiziellen Abgänge sieben und acht. Zuidema hofft, dass es nicht viele weitere werden. Teammanager Josef Karbach führt im Namen des Vorstandes die Gespräche mit den Spielern. Der 72-Jährige setzt sich auch ansonsten sehr für das Team ein, bereitet schon früh morgens die Auswärtsverpflegung für das Team vor. „Es ist beachtlich und ganz toll, was Josef mit seinen 72 Jahren für uns macht.“

Wie schon in den vergangenen Wochen ist die Personallage bei TuRa 07 Westrhauderfehn etwas eng. Zu den Langzeitverletzten gesellt sich nun auch noch Max Möhlmann mit Knieproblemen. „Ein MRT-Untersuchung soll Klarheit bringen, Max wird leider auf unbestimmte Zeit fehlen“, sagt Erhan Colak. Zudem sind mehrere Spieler angeschlagen und plagen sich mit kleineren Verletzungen. Obendrauf kam nun auch noch ein Corona-Fall, so dass Colak erneut Unterstützung aus der U23 bekommt. „Die Voxtruper brauchen eigentlich nur noch einen Sieg bis zum Klassenerhalt, und den wollen sie gegen uns holen. Aufgrund der Personallage sind wir der Außenseiter. Diese Rolle nehmen wir aber gerne an.“

Ähnliche Artikel