Berlin

Bericht: Gerhard Schröder streitet mit Ex-Frau über Villa in Hannover

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 06.04.2022 15:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Elf Jahre waren Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf verheiratet. Nun liegen sie im Streit. Foto: imago images/localpic
Elf Jahre waren Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf verheiratet. Nun liegen sie im Streit. Foto: imago images/localpic
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Von 1997 bis 2008 waren Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf verheiratet. In dieser Zeit erwarb das Paar eine Wohnung in einer Altbau-Villa in Hannover. Jetzt fordert der Alt-Kanzler lebenslanges Wohnrecht.

Konkret geht es um eine 95 Quadratmeter große Wohnung in einer Altbau-Villa im Hannoveraner Zooviertel. Hier lebt Gerhard Schröder mittlerweile zusammen mit seiner fünften Ehefrau Soyeon Schröder-Kim. Allerdings gehört die Wohnung noch zur Hälfte seiner Ex-Frau Doris Schröder-Köpf. Nach Angaben der „Bild“ bezahlt der Altkanzler daher monatlich 1000 Euro Miete an die 58-Jährige.

Obwohl Doris Schröder-Köpf ihrem Ex-Mann bislang nie mit einer Kündigung des Mietvertrags gedroht haben soll, beharrt Gerhard Schröder schon seit längerem auf ein lebenslanges Wohnrecht in der Altbau-Villa. So klagte er zu Beginn des Jahres vor dem Amtsgericht Hannover gegen seine Ex-Frau. Das Gericht ließ die Klage aber nicht gelten. Wie es in dem Bericht der „Bild“ weiter heißt, soll der 77-jährige Altkanzler nun vor dem Oberlandesgericht Celle Beschwerde gegen das Urteil eingereicht haben.

Doch warum pocht Gerhard Schröder überhaupt auf ein lebenslanges Wohnrecht? „Lebenslanges Wohnrecht ist sehr komfortabel“, zitiert „Bild“ den Anwalt Paul Vogel. „Man zahlt keine Miete mehr, nur noch Betriebskosten. Keiner bekommt einen raus.“ Darüber hinaus erhält der Streit zwischen den Ex-Partnern noch einen extra bitteren Beigeschmack.

Denn wie die Zeitung aus dem Umfeld der Schröders erfahren haben will, ist die Klagebeschwerde reine Schikane. Demnach wollen Gerhard Schröder und seine Frau Soyeon Schröder-Kim lediglich Doris Schröder-Köpf mürbe machen, damit diese ihren Anteil an dem Haus in Hannover verkauft. Der Anwalt von Doris Schröder-Köpf, Sebastian Loewe, äußerte sich gegenüber „Bild“: „Meine Mandantin bedauert den Schritt von Herrn Schröder sehr, hatte sie doch auf Frieden gehofft.“

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