Kirche

Reformierte regen an: Maskenpflicht fortführen

| 05.04.2022 18:37 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Zum Schutz vor Corona sollte in den reformierten Kirchen weiter eine Maske getragen werden. Symbolbild: Sommer/DPA
Zum Schutz vor Corona sollte in den reformierten Kirchen weiter eine Maske getragen werden. Symbolbild: Sommer/DPA
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Die Führung der reformierten Kirche mit Sitz in Leer rät ihren Gemeinden, dass sie in Innenräumen an der Maskenpflicht festhalten. Zumindest vorerst.

Leer - Die Evangelisch-reformierte Kirche empfiehlt ihren Kirchengemeinden weiterhin einen vorsichtigen Umgang mit dem Corona-Virus. Dazu gehöre das Tragen von Masken in Innenräumen bei großem Publikumsverkehr und der Abstand von 1,50 Metern, heißt es in einem Empfehlungsschreiben von Montag. Das Schreiben haben nach Angaben von Pressesprecher Ulf Preuß alle 143 Kirchengemeinden erhalten.

Das neue Infektionsschutzgesetz sehe nur noch sehr eingeschränkte Schutzmaßnahmen vor, von denen Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen nicht betroffen seien, wird Vizepräsident Helge Johr in einer Mitteilung zitiert. Das ermögliche wieder mehr Aktivitäten in den Kirchengemeinden. Johr betont jedoch: „Aufgrund der derzeit noch sehr hohen Infektionszahlen regen wir an, zumindest die Regelungen zum Tragen von Masken in Innenräumen auch in den kommenden Wochen noch fortzuführen.“ Er bittet die Kirchengemeinden, in diesem Sinne ihr Hausrecht wahrzunehmen und Hygiene- und Abstandsregeln sowie das Tragen von Masken einzufordern.

Die reformierte Kirche orientiere sich dabei an den Empfehlungen des Landes Niedersachsen, so Johr. Auch die anderen evangelischen Kirchen des Landes handelten so.

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