Schwimmen

Wasserratten, aufgepasst: Bald geht es los im Friesenbad

Vera Vogt
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Von Vera Vogt
| 09.03.2022 07:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Schwimmmeister Markus Bakker beaufsichtigt die Badegäste in Weener. Foto: Gettkowski/Archiv
Schwimmmeister Markus Bakker beaufsichtigt die Badegäste in Weener. Foto: Gettkowski/Archiv
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Eine Menge ist geschafft, das Schwimmbecken ist dran: Die Termine für den Saisonstart im Friesenbad in Weener und der Vorverkauf der Karten stehen. Eine Sache könnte dem Schwimmvergnügen aber in die Quere kommen.

Weener - Sonst glitzert es hellblau, aber noch ist das Becken im Friesenbad zum Teil mit dunkelgrünen Algen überzogen. Jede Menge Arbeit im Inneren des Bades ist bereits gemacht. So wurde neu verfugt, Malerarbeiten sind fertig. Es dauert nicht mehr lange, dann soll es losgehen: Ende April sollten sich Wasserratten im Kalender vormerken. „Die Technik wird nun kontrolliert und das Becken hergerichtet“, sagt Markus Bakker, Meister für Bäderbetriebe – umgangssprachlich Schwimmmeister genannt.

Das ist eine der alten Pumpen, die Markus Bakker in den Händen hält. Die neuen sollen bald kommen. Foto: Vogt
Das ist eine der alten Pumpen, die Markus Bakker in den Händen hält. Die neuen sollen bald kommen. Foto: Vogt

Im Friesenbad selbst läuft alles nach Plan, aber eine Sache führt dazu, dass die Badesaison Ende April anstatt Mitte April losgeht. Corona ist es nicht: „Zwei neue Pumpen werden noch eingebaut, das macht uns einen Strich durch die Rechnung“, sagt Friesenbad-Geschäftsführer Hermann Welp. Wenn diese wie geplant am 1. April geliefert würden, könne der Einbau ab dem 4. erfolgen. „Dann wird es Testläufe geben, eine Wasserprobe muss genommen werden“, sagt er. Rund zehn Tage dauere es, bis das Ergebnis vorliege, „so landen wir bei Ende April.“

Preise noch nicht fix

Schwimmfreunden sollen die 14 Tage aber nicht fehlen: Die Saison wird dennoch fünf Monate dauern. Die zwei Wochen werden angehängt, so soll das Friesenbad bis Anfang Oktober geöffnet sein. Unter welchen Voraussetzungen lasse sich noch nicht mit Sicherheit sagen, aber „wir gehen derzeit davon aus, dass es nur noch eine Maskenpflicht im Innenbereich geben wird“, so Welp. Vom Eingangsbereich bis zur Umkleide. „Das würde heißen, die Gästeobergrenze entfällt, die Toiletten und Duschen wären normal zu nutzen und auch die getrennte Bahnenführung gäbe es nicht mehr“, führt er aus.

Das Becken für die Saison startklar zu machen, ist eine Menge Arbeit. Ende April soll der Betrieb losgehen. (Fotos: Vogt und Gettkowski/Archiv)

In der Saison 2021 verzichtete man beim Friesenbad darauf, Dauerkarten zu verkaufen, weil nicht sicher war, ob das Bad geöffnet haben würde. In diesem Jahr ist man guter Dinge: „Wir werden aber nicht nur Dauerkarten anbieten. Auch die Ersatzlösung aus dem vergangenen Jahr – die 30er-Karte – wird es weiterhin geben.“ Sie sei sehr gut angekommen. Außerdem seien bald Zehnerkarten und Tageskarten zu bekommen. Der Vorverkauf für Dauerkarten ist für den 4. April angesetzt, er soll bis zum 22. April andauern. „Die Karten gibt es direkt im Friesenbad, nicht im Rathaus“, hebt Welp hervor. Wie genau die Preise aussehen, könne er aber noch nicht sagen. „Es wird wohl eine Preisanpassung geben. „Das passiert im Drei-Jahres-Rhytmus. 2019 war das zum letzten Mal.“

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