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Emder bei Kauf eines Hundes betrogen

| 03.03.2022 12:37 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Polizei rät, keine Tiere anonym im Internet zu kaufen. Foto: Pixabay
Die Polizei rät, keine Tiere anonym im Internet zu kaufen. Foto: Pixabay
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Ein 24 Jahre alter Mann aus Emden ist beim Kauf eines Hundes im Internet reingelegt worden. Er zahlte zunächst die vereinbarte Anzahlung, dann den vollen Preis für das Tier – einen Hund erhielt er aber nicht.

Emden - Ein Mann aus Emden ist beim Kauf eines Hundes betrogen worden. Nach Angaben der Polizei hatte der Emder über eine Social-Network-Seite im Internet Kontakt mit einem Vermittler für Hunde aufgenommen. Online wurden ihm verschiedene Welpen vorgestellt. Er entschied sich für ein Tier und handelte einen Preis von 450 Euro aus. Eine Anzahlung wurde vereinbart. Nachdem der 24-jährige Emder die Vorauszahlung geleistet hatte, wurde ihm ein angebliches Dokument einer Übertragung des Tieres zugestellt. Kurz darauf behauptete der Vermittler jedoch, dass es Probleme mit der Einfuhr des Hundes geben würde und daher nun der volle Kaufpreis gezahlt werden müsse. Auch dieser Aufforderung kam der Emder nach.

Nachdem der 24-Jährige allerdings noch mit weiteren Zahlungsaufforderungen und angeblichen weiteren Problemen konfrontiert wurde, bemerkte er, dass er wohl keinen Hund über diesen angeblichen Vermittler erhalten würde, teilt die Polizei weiter mit.

Die Beamten raten, keine Tiere anonym im Netz zu kaufen. Kontakte über Messenger-Dienste oder Social-Network-Profile sind für Käufe dieser Art nicht geeignet, heißt es in der Mitteilung weiter: „Verantwortungsvolle Menschen verkaufen ihre Tiere ohnehin nicht anonym, sondern prüfen, wer Kaufinteressent ist. Daher rät die Polizei davon ab, Tiere im Internet zu bestellen.“

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