Politik

Seeterrasse Barßel: Geld beantragen, Pläne überarbeiten

Hans Passmann
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Von Hans Passmann
| 24.02.2022 12:13 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Südlich vom Traumspielpark in Barßel sollen eine Seeterrasse und ein Solar-Kiosk gebaut werden. Dafür gibt es einen satten Zuschuss vom Land – wenn die Gemeinde Barßel schnell ist. Foto: Passmann
Südlich vom Traumspielpark in Barßel sollen eine Seeterrasse und ein Solar-Kiosk gebaut werden. Dafür gibt es einen satten Zuschuss vom Land – wenn die Gemeinde Barßel schnell ist. Foto: Passmann
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Einig war sich der Rat der Gemeinde Barßel, dass am Hafen eine Seeterrasse entstehen soll. Die wird aus dem Landestopf „Perspektive Innenstadt“ gefördert. Aber an der Detailplanung gab es Kritik.

Barßel - Zu Schiedspersonen des gemeinsamen Schiedsamtsbezirk der Gemeinden Barßel, Bösel, Saterland und der Stadt Friesoythe bestimmte der Rat der Gemeinde Barßel in seiner Sitzung am Montag Heinrich Schütte aus Friesoythe und Christina Siemer-Brake aus Barßel. Die Räte der Gemeinden Saterland und Bösel hatten dieser Wahl, die auf einem Bewerbungsverfahren beruht, dass die Stadt Friesoythe durchführte, bereits zugestimmt.

Zustimmung im Barßeler Rat fand auch der Ausbau der Kettelerstraße in Harkebrügge in Asphaltbauweise mit einseitigem Gehweg und Beleuchtung sowie die Erneuerung und Verbesserung der Geh- und Radweganlage an der Ramsloher Straße nebst Beleuchtung von der Birkhuhnstraße bis zur Einmündung „An der Hinterwieke“. Noch nicht einig waren sich die Ratsmitglieder darüber, wie die geplante Seeterrasse am Hafen angelegt werden soll. Zwar wurde beschlossen, dass die Verwaltung die Maßnahme bei der NBank anmelden soll.

Keine breite Zustimmung

Das ist auch notwendig, um Fördergeld zu bekommen. Die Seeterrasse soll im Rahmen des Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ eingerichtet werden. Dafür gibt es 345.000 Euro Förderung vom Land. Zehn Prozent der Maßnahme muss die Gemeinde selbst tragen. Doch wenn der Antrag nicht bis zum 31. März bei der NBank vorliegt, wird das Budget ersatzlos gestrichen.

Der erste Planentwurf für die Seeterrasse fand keine breite Zustimmung im Rat. „Die Planung muss im Detail überarbeitet werden. Die Terrasse sollte weiter nach Norden verlegt werden, damit man freien Blick auf den Hafen hat“, sagte Hans Eveslage (CDU). Er fand, dass das Projekt in die Gesamtplanung des Hafens integriert werden sollte. Womöglich könne an der Landzunge Platz für Wohnschiffe geschaffen werden.

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Hubert Niemeyer (BfB) sagte, seine Fraktion begrüße die Seeterrasse ebenfalls. Er äußerte jedoch Bedenken wegen der Rampe für Rollstuhlfahrer, die er für zu steil hält. Bäume an der Terrasse wünschte sich Cornelia Ballent von den Grünen. Die würden im Sommer Schatten spenden. Dazu bemerkte Eveslage süffisant: „Dafür ist doch der sogenannte Kiosk da.“