Diamantene Hochzeit
In der Baumschule Hesse trafen und verliebten sie sich
Von der „Liebe auf den ersten Blick“ spricht Aline Roelfesma, wenn sie daran denkt, wie sie ihren Mann Jakobus kennengelernt hat. An diesem Donnerstag feiert das Holthuser Ehepaar diamantene Hochzeit.
Holthusen - „Es war Liebe auf den ersten Blick“, erinnert sich Aline Roelfsema, wenn sie an die erste Begegnung mit ihrem Mann Jakobus denkt. Es war in der Baumschule Hesse in Weener, als sie sich das erste Mal trafen. An diesem Donnerstag feiert das Ehepaar aus Holthusen nun seine diamantene Hochzeit.
Standesamtlich geheiratet haben sie in Tichelwarf bei Bürgermeister Ontje Dreesmann. Kirchlich traute sie Pastor Diedrich Hensmann in der reformierten Kirche Möhlenwarf. Sie blieben aber jeweils zunächst bei ihren Eltern wohnen. Denn eigentlich sollte das neue Eigenheim in Holthusen erst fertig werden und dann wollte man Hochzeit feiern. Jakobus Roelfsema, der von allen nur Cobi genannt wird, baute ihr eigenes Haus gemeinsam mit seinem Schwiegervater. Da Cobi aber zur Bundeswehr musste, wurde die Hochzeit etwas vorgezogen.
Vier Kinder, acht Enkel und zwei Urenkel
Ins Haus eingezogen sind sie dann ein Jahr später. Die Familie wuchs und vier Kinder – drei Söhne und eine Tochter – belebten das neue Haus. Mittlerweile sind noch acht Enkel und zwei Urenkel dazu gekommen.
Geboren ist Jakobus Roelfsema im Februar 1941 in Holthusen. Aline erblickte im Januar 1943 in Süd-Victobur das Licht der Welt, wuchs aber in Tichelwarf auf. Sie arbeitete später erst in der Polack-Puddingfabrik in Weener. Anschließend verschlug es sie einige Jahre zu Olympia in Leer, bis die wachsende Familie ihre ganze Aufmerksamkeit benötigte. Nach seiner Bundeswehrzeit war Jakobus Roelfsema lange bei VW in Emden tätig. Danach war er bis zu seinem Ruhestand beim Bundeswehr-Depot in Weener beschäftigt.
Gute Nachbarschaft in Holthusen
Über Jahre war Cobi aktives Mitglied beim SV Teutonia Stapelmoor und hat dort unter anderem viele Volksläufe mitgemacht. Er freut sich sehr, dass der Freundeskreis aus dieser aktiven Zeit sich immer noch einmal in Monat trifft.
Der Garten, aber insbesondere die gute Nachbarschaft hält beide noch fit. Damit auch viele Gelegenheiten angemessen gefeiert werden können, haben sie sich mit einen Partyraum und einer offenen Terrasse dafür ein Umfeld geschaffen.
Coronabedingt wird aber ihre diamantene Hochzeit nur im kleinen Rahmen gefeiert.