Kommunalpolitik

CDU in Barßel: Claas Wallschlag folgt auf Ralph Schröder

Hans Passmann
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Von Hans Passmann
| 26.01.2022 10:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der neue Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Barßel (von links): Nele Venekamp, Sarah Ahrnsen, Jan Block, Michal Bohnen, Claas Wallschlag, Elisabeth Abeln, Ralph Schröder, Gerrit Pruss. Foto: Passmann
Der neue Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Barßel (von links): Nele Venekamp, Sarah Ahrnsen, Jan Block, Michal Bohnen, Claas Wallschlag, Elisabeth Abeln, Ralph Schröder, Gerrit Pruss. Foto: Passmann
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Der CDU-Gemeindeverband Barßel hat den Vorstand neu gewählt. Vorsitzender Ralph Schröder kandidierte nicht wieder. Dafür nannte er einen wesentlichen Grund.

Barßel - Der CDU-Gemeindeverband Barßel hat mit Claas Wallschlag aus Elisabethfehn einen neuen Vorsitzenden. Er tritt die Nachfolge von Ralph Schröder an, der auf der Mitgliederversammlung am Montagabend im Pfarrheim in Barßel für das Amt nicht wieder kandidierte. Der 41-jährige Polizeibeamte hatte erst vor gut eineinhalb Jahren den Vorsitz übernommen. „Ich bin zum zweiten Mal in den Rat der Gemeinde Barßel gewählt worden, bin dort Fraktionsvorsitzender. Daher habe mich entschlossen, nicht wieder für den Posten des Gemeindeverbandsvorsitzenden zu kandidieren“, begründete Schröder seinen Rückzug.

Mit Gerrit Pruss als Stellvertreter gibt es ein neues Gesicht im Vorstand. Schriftführer ist Michael Bohnen und Beisitzer sind Nele Venekamp, Jan Block, Ralph Schröder, Elisabeth Abeln und Sarah Ahrnsen. Die Kommunalwahlen hätten im vergangenen Jahr die Aktivitäten der Barßeler CDU geprägt. Mit 15 Ratsmitgliedern erhielt sie erneut die Mehrheit im Gemeindeparlament. Dort bilden die Christdemokraten zusammen mit dem FDP-Ratsherrn Joachim Dahlke eine Fraktion.

Klares Bekenntnis zum Bürgermeister

Die Stimmenmehrheit führte Schröder auch darauf zurück, dass sich die CDU für ein klares Bekenntnis zur Wiederwahl des parteilosen Bürgermeisters Nils Anhuth ausgesprochen habe. „Das haben die anderen Parteien nicht gemacht. Für uns war es auch einmalig, denn eigentlich habe die CDU immer einen eigenen Kandidaten ins Rennen geschickt. Doch hier war es die richtige Entscheidung“, so der scheidende Vorsitzende.

Dennoch war er nicht ganz zufrieden mit dem Abschneiden der Gemeinderatswahl. „Eigentlich hätte ich unter meiner Führung mehr Sitze erringen wollen“, sagte Schröder. Gegenüber dem Bundestrend haben wir uns aber in Barßel dennoch durchsetzen können“, sagte der 41-Jährige.

Rathaus und Unterkunft für Obdachlose

Viel beschäftigt habe sich die CDU auch mit dem Neubau des Rathauses. Die Entscheidung sei gefallen. Für den ersten Bauabschnitt laufen die Ausschreibungen und voraussichtlich im Mai gibt es den ersten Spatenstich. Die Kritik der SPD-Fraktion zum Kauf eines Caravans durch die Gemeinde, für Menschen ohne Obdach, wies Schröder zurück.

Die SPD hatte die Lösung als menschenunwürdige Unterkunft bezeichnet. Auch der Standort am Bauhof gefällt ihr nicht. Doch CDU/FDP waren dafür. „Da ist etwas falsch verstanden worden. Es ist nur eine Unterkunft für eine kurze Zeit und da kann man nicht von menschenunwürdig sprechen“, so Schröder.

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