Bahnverkehr

Wunderline: Zug um Zug mehr Vorteile

Kai-Uwe Hanken
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Von Kai-Uwe Hanken
| 21.01.2022 12:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Noch fahren sie durch Ihrhove, aber Züge der Verbindung RB 57 Leer-Groningen sollen ab 2024 auch wieder in der Ortschaft halten. Dann soll der neue Bahnhaltepunkt fertiggestellt sein. Ob auch die Westfalenbahn (Bild), die unter anderem zwischen Leer und Münster verkehrt, künftig in Ihrhove halten wird, ist noch offen. Archivfoto: Ammermann
Noch fahren sie durch Ihrhove, aber Züge der Verbindung RB 57 Leer-Groningen sollen ab 2024 auch wieder in der Ortschaft halten. Dann soll der neue Bahnhaltepunkt fertiggestellt sein. Ob auch die Westfalenbahn (Bild), die unter anderem zwischen Leer und Münster verkehrt, künftig in Ihrhove halten wird, ist noch offen. Archivfoto: Ammermann
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IHK-Präsident Dr. Bernhard Brons hat sich zum Thema Wunderline geäußert. Er sieht bei der Schnellzugverbindung zwischen Groningen, Leer und Bremen viele positive Effekte.

Ihrhove/Ostfriesland - Ein Großprojekt mit vielen kleinen und auch großen Vorteilen für die Region ist die geplante Umsetzung der “Wunderline„-Bahnverbindung zwischen Groningen und Leer. Davon zeigte sich IHK-Präsident Dr. Bernhard Brons auf der Jahrespressekonferenz der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg überzeugt.

Allein die Schaffung des Haltepunktes Bunde sei “super für die Beziehungen des Rheiderlandes zu der Stadt Leer„, sieht Brons in der Maßnahme auch einen wichtigen Impuls für den öffentlichen Nahverkehr durch die Wunderline in der Region. Auch in Neermoor und Ihrhove sollen Haltepunkte entstehen.

Vorteile für die Region

Grundsätzlich, so die Hoffnung der Beteiligten, soll die schnelle Bahnverbindung Zug um Zug viele kleine Vorteile für die Region bringen, die in ihrer Gesamtheit einen großen Gewinn darstellen. “Da geht es zum Beispiel auch um die sogenannte ´letzte Meile´ vor dem Bahnsteig„, so Kerstin Kontny, kommissarische Abteilungsleiterin im IHK-Bereich Verkehr und Tourismus. Diese Anschlussmobilität, also die Anbindung des öffentlichen Personennahverkehrs an die Wunderline, ist bereits von einem Netzwerk in Form eines Durchführungsprogramms festgeschrieben worden. Dieser Allianz gehören unter anderem die Rheiderland-Kommunen sowie Stadt und Kreis Leer an. Letztlich geht es darum, auch möglichst viele Einwohner zum Zug zu bringen und damit die Wunderline mit Leben bzw. Fahrgästen zu füllen.

Projekte in diesem Programm sind unter anderem die Reaktivierung der Bahnhaltepunkte, aber auch der geplante Radschnellweg zwischen Emden und Papenburg. Auch für die touristische Vermarktung der Region sei die Wunderline sehr wertvoll, so IHK-Mitarbeiterin Kontny. Sie verwies unter anderem auf die jüngste veröffentlichte App, die Attraktionen entlang der Bahnlinie vorstellt.

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