Religion

Saterländer spenden 19.450 Euro für Schulprojekt in Indien

Hans Passmann
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Von Hans Passmann
| 18.01.2022 09:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Verantwortlichen der Kirchengemeinde St. Jakobus Saterland waren mit dem Ergebnis der diesjährigen Sternsinger-Aktion im Saterland sehr zufrieden: (vorn, von links: Pfarrer Asir Rajendran, Anja, Laura und Jan Schulte, (hinten, von links) Georg Pugge, Mechthild Fickers und Doris Focken. Foto: C. Passmann
Die Verantwortlichen der Kirchengemeinde St. Jakobus Saterland waren mit dem Ergebnis der diesjährigen Sternsinger-Aktion im Saterland sehr zufrieden: (vorn, von links: Pfarrer Asir Rajendran, Anja, Laura und Jan Schulte, (hinten, von links) Georg Pugge, Mechthild Fickers und Doris Focken. Foto: C. Passmann
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Die Sternsinger-Aktion der katholischen Gemeinden brachte viel Geld ein. Damit soll eine neue Schule für Kinder in Westbengalen gebaut werden. Pfarrer Asir Rajendran ist „mehr als zufrieden“.

Sedelsberg - „Es ist uns eine große Freude, dass trotz dieser immer noch schwierigen Zeiten und den damit verbundenen neuen Herausforderungen die Sternsinger-Aktion im Saterland ein vorläufiges Spendenergebnis von 19.450 Euro ergeben hat“, erklärte der Vorsitzende des Pfarreirates, Georg Pugge, am vergangenen Sonntag in einem Dankgottesdienst in der St.-Petrus-Canisiuskirche in Sedelsberg.

Zu diesen Gottesdienst waren auch nicht – wie sonst – über 150 Sternsinger gekommen. Wegen der hohen Corona-Infektionen kamen stellvertretend nur die Geschwister Anja, Laura und Jan Schulte aus Scharrel. Denn Pfarrer Asir Rajendran und Pastoralreferentin Mechthild Fickers hatten sich frühzeitig mit den Vorbereitungsteams getroffen und vorsorglich entschieden, keine Kinder in die Häuser zu schicken.

Informationen in den Kirchen

Jeder Ortsteil hatte die diesjährige Aktion mit seinen Möglichkeiten durchgeführt. So stehen noch in allen Kirchen Stellwände mit Informationen über den Bau eines Schulprojektes in Dhuliyan im indischen Westbengalen, dem Heimatbistum von Pfarrer Asir Rajendra.

„Ich denke, mit der Spendensumme sind wir wieder unserem Schulbau eine großes Stück näher gekommen. Ich denke, damit kann Pastor Asir zufrieden sein“, meinte Pugge.

Segenstüten mit Grußbotschaften

Auch in den Kirchen in Strücklingen, Ramsloh und Sedelsberg sind noch Stände aufgebaut, wo Segenstüten mit persönlichen Grußbotschaften, einem Aufkleber mit dem Segensspruch „20*C+M+B+22“ und einem Überweisungsträger abgeholt werden können. Der Segen ist die Abkürzung für den lateinischen Spruch „Christus mansionem benedicat“. Übersetzt heißt das: „Christus segne dieses Haus.“

In Scharrel hatten sich die Organisatoren darauf verständigt, einen Informationsbrief mit einer Segenstüte an alle Haushalte zu verteilen. Direkte Spenden waren zudem über Spendenboxen möglich und die Segensaufkleber gab es auch in einigen Banken. Noch bis zum Februar kann gespendet werden. Im Namen der Kinder bedankte sich Pfarrer Asir für die Spendenbereitschaft der Saterländer. Sie hätten in den vergangenen vier Jahren die Finanzierung des Schulneubaus in Dhuliyan im indischen Westbengalen gefördert. „Mit dem diesjährigen Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Damit hatte ich wegen Corona nicht gerechnet“, so der Geistliche.

Der Pfarreiratsvorsitzende Pugge bedankte sich für die Organisation bei Elke Schulte für Strücklingen, Anni und Gerd Naber für Ramsloh, Daniela Willer und Judith Nagel für Scharrel, beim Gemeindeausschuss für Sedelsberg und bei Doris Focken und Mechthild Fickers für die Unterstützung.

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