Spendenaktion
Segen bringen und Gutes wünschen im Namen Gottes
In der Pfarreiengemeinschaft Flachsmeer und Westrhauderfehn findet die Sternsinger-Aktion statt. 14 Gruppen waren bereits in den Ortschaften unterwegs. Die Aktion wird an diesem Samstag fortgesetzt.
Westrhauderfehn/Flachsmeer - Am 6. Januar, dem Feiertag Heilige Drei Könige, findet traditionell das Drei-Königs-Singen statt. In der Zeit vor und nach dem Feiertag verkleiden sich Hunderttausende Mädchen und Jungen in ganz Deutschland als Könige. Die Sternsinger gehen von Haus zu Haus und sammeln Geld für arme Kinder in der Welt. Sie singen ein Lied über die Geburt von Jesus und bringen den Segen in die Häuser und Wohnungen. Während andernorts, etwa in Leer, Weener und Papenburg-Obenende, die Sternsinger-Aktion der katholischen Kirche erneut nicht durchgeführt werden konnte, entschloss sich die katholische Pfarreiengemeinschaft Flachsmeer und Westrhauderfehn jedoch, die Spendensammelaktion in diesem Jahr stattfinden zu lassen. Hierfür wurde extra ein Hygienekonzept entwickelt.
Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene aller Konfessionen – in Westrhauderfehn waren die jüngsten Teilnehmer fünf Jahre alt, die älteste Teilnehmerin etwas über 50 Jahre alt – beteiligten sich an der Spendensammelaktion. Allein in Westrhaudefehn waren es 40 Personen. Unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ steht die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2022. Als Beispielprojekte dienen dabei die Länder Ägypten, Ghana und Südsudan.
In Westrhauderfehn und Flachsmeer wurden die Sternsinger vor dem Start in Kleingruppen aufgeteilt. So waren in Westrhauderfehn 14 Gruppen in den umliegenden Ortschaften unterwegs. In Westrhauderfehn kamen die Sternsinger aus Collinghorst, Idafehn, Rhauderfehn, Ostrhauderfehn, Holterfehn, Burlage und Langholt. Am ersten Stand durften die Sternsinger Segenswünsche für die Kinder in Afrika auf Sterne malen. Gleichzeitig bekamen sie jeweils ein Segensbändchen und einen Schutzengel ausgehändigt. Am zweiten Stand wurde den Gruppen jeweils eine Tasche mit den benötigen Materialien sowie den Sternstab überreicht. Zu guter Letzt segnete Ruth Denkler, Gemeindereferentin der Pfarreinengemeinschaft, die Sternsinger, die Maske tragen und Abstand zu den Wohnungen einhalten mussten. Die Aktion wird an diesem Samstag fortgesetzt.