Kirche

Sternsinger-Aktion der katholischen Kirche: Segen für die Haustür

Mareile Rübesam
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Von Mareile Rübesam
| 05.01.2022 14:31 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Sternsinger sammeln wieder für Kinderhilfsprojekte. Archivfoto: DPA/Heimken
Die Sternsinger sammeln wieder für Kinderhilfsprojekte. Archivfoto: DPA/Heimken
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Die Sternsinger des Kindermissionswerks wollen wieder den Weihnachtssegen an die Häuser tragen. Auch die katholische Pfarreiengemeinschaft Flachsmeer und Westrhauderfehn sammelt für den guten Zweck.

Flachsmeer/Westrhauderfehn - Die Sternsinger des Kindermissionswerks wollen dieses Jahr zusammen mit der katholischen Pfarreiengemeinschaft Flachsmeer und Westrhauderfehn endlich wieder den Weihnachtssegen an die Häuser tragen. Das Dreikönigssingen und das damit verbundene Spendensammeln stehen dieses Jahr unter dem Thema „Gesund werden – Gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“ Die gesammelten Spenden sollen Kindern in Ägypten, Ghana und im Südsudan helfen.

„Die Planungen für das Dreikönigssingen laufen gerade noch auf Hochtouren“, sagt Jürgen Scholz, Diakon der katholischen Pfarreiengemeinschaft Flachsmeer und Westrhauderfehn. „Wir müssen hoffen, dass die Corona-Pandemie uns keinen Strich durch die Rechnung macht, damit wir unsere Sternsinger Anfang Januar losschicken können.“ Die freiwilligen Sänger und Sängerinnen seien vertraut mit einem Hygienekonzept und machen am Morgen des Dreikönigssingens einen Schnelltest. „Alle Sternsinger werden Masken tragen und Abstand zu den Wohnhäusern einhalten“, so Scholz. Am Freitag und Samstag, 7. und 8. Januar, werden die Gruppen dann in Flachsmeer und Westrhauderfehn an den Häusern singen. „Hierfür gibt es am 7. Januar um 9.30 Uhr in Flachsmeer einen Aussendungsgottesdienst, zu dem auch Westoverledingens Bürgermeister Theo Douwes kommt“, sagt Scholz. Die Feier in Westrhauderfehn findet am selben Tag um 9 Uhr statt, ergänzt Ruth Denkler, Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft.

Kreide wird gesegnet

Bei dem Gottesdienst werde die Kreide gesegnet, mit der die Sternsinger den Weihnachtssegen an die Häuser schreiben. „Die Sänger und Sängerinnen werden in Kleingruppen von drei bis vier Kindern und manchmal Elternteilen unterwegs sein“, so der Diakon. „Geschwister oder ganze Familien teilen wir natürlich derselben Gruppe zu.“ So werde das Infektionsrisiko möglichst geringgehalten. „In Flachsmeer werden bislang sechs Sternsinger-Gruppen umherziehen. In Westrhauderfehn sind es zehn bis elf“, sagt Denkler.

„Die Liedertexte und die Kostüme werden vorher an die Sänger und Sängerinnen verteilt“, so Scholz. „Man muss nur eine Maske und Spaß am Singen mitbringen.“ Sternsinger aller Konfessionen seien außerdem willkommen: „Man muss nicht katholisch sein, um bei unserer Aktion mitzumachen“, sagt er.

„Der Weihnachtssegen und die Möglichkeit zu spenden kommen zu allen angemeldeten Häusern per Post, falls das Singen aufgrund neuer Corona-Einschränkungen doch ausfallen muss“, fügt Scholz hinzu.

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