Soziales

Wechsel an der Spitze des Deutschen Roten Kreuzes im Emsland

| 19.12.2021 07:59 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Szepter wird übergeben (von links): Dieter Sturm, Thomas Hövelmann, Christof Witschen, Manuel Hatting, Werner Gerdken, DRK-Kreisverband Emsland. Foto: privat
Das Szepter wird übergeben (von links): Dieter Sturm, Thomas Hövelmann, Christof Witschen, Manuel Hatting, Werner Gerdken, DRK-Kreisverband Emsland. Foto: privat
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Vorstandsvorsitzender Thomas Hövelmann wird Ende 2021 nach 17 Jahren die Leitung des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes im Emsland abgeben. Ein Nachfolger steht bereits fest.

Meppen- An der Spitze des DRK Emsland bahnt sich ein Wechsel an: Vorstandsvorsitzender Thomas Hövelmann wird Ende 2021 nach 17 Jahren die Leitung des DRK-Kreisverbandes abgeben.

Der 60-Jährige wird dann in die passive Phase der Alterszeit wechseln. „Ausschlaggebend ist meine persönliche Lebensplanung“, erklärt Hövelmann. Sein Nachfolger als Vorstandsvorsitzender wird Christof Witschen. Witschen hat als Vertreter von Hövelmann die Geschicke des Kreisverbandes viele Jahre begleitet. Neu im Vorstand wurden die bisherigen Fachbereichsleiter Manuel Hatting und Werner Gerdken berufen. Beide gehören seit mehreren Jahren zum engen Führungszirkel von Hövelmann.

Vom Präsidenten verabschiedet

Hövelmann wurde während der Präsidiumssitzung vom Präsidenten Dieter Sturm verabschiedet. Sturm wies auf Meilensteine im Wirken von Hövelmann hin. 2004 begann dieser seine Tätigkeit als Kreisgeschäftsführer im ehemaligen DRK-Kreisverband Lingen. Von 2007 bis 2010 übernahm er auch die Geschäftsführung im damaligen DRK-Kreisverband Meppen. Nach der Fusion der DRK-Kreisverbände Lingen, Meppen und Aschendorf im Mai 2010 wurde Hövelmann zum Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Emsland berufen. Im Mai 2017 folgte die Wahl zum hauptamtlichen Vorsitzenden des Vorstandes. Zu Beginn seiner Tätigkeit hatte er die Verantwortung für 71 Mitarbeiter. Nach der Fusion waren es 288, in diesem Jahr sind es 894 Mitarbeiter, die im DRK-Emsland beschäftigt sind. Sturm erinnerte daran, dass Herr Hövelmann einen großen Anteil an dem Zusammenschluss er drei Kreisverbände zum DRK-Kreisverband Emsland e. V. trägt. Bei der Bewältigung der Flüchtlingswelle in 2015 sowie in der Bekämpfung der Pandemie war er als Verantwortlicher des Krisenmanagements maßgeblich beteiligt.

Unter seiner maßgeblichen Leitung wurden zahlreiche Neu- und Umbauten von Geschäftsstellen, Rettungswachen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen realisiert. Sturm lobte seine Zielstrebigkeit bei der strategischen und organisatorischen Entwicklung des DRK im Emsland.

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