Politik

CDU-Abgeordnete Gitta Connemann neue MIT-Bundesvorsitzende

Hermann-Josef Mammes
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Von Hermann-Josef Mammes
| 11.12.2021 16:14 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Gitta Connemann. Foto: MIT
Gitta Connemann. Foto: MIT
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Neuer Posten für die Leeraner Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann: Die CDU-Politikerin ist zu Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) gewählt worden.

Papenburg - Die Leeraner CDU-Abgeordnete Gitta Connemann ist zur neuen Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) in Deutschland gewählt worden.

Die Delegierten des ersten digitalen Bundesmittelstandstages der MIT wählten die CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Unterems (Landkreise Leer und nördliches Emsland) am Samstag mit 59 Prozent bzw. 252 Stimmen zur neuen Vorsitzenden. Connemann setzte sich in einer Kampfabsitmmung damit im zweiten Wahlgang gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek aus Düsseldorf durch, der 41 Prozent bzw. 175 der Stimmen erhielt.

Wirtschaft Kernthema der CDU

In ihrer Rede stellte Connemann die Rolle der MIT als Stimme für die Soziale Marktwirtschaft heraus: „Wir sind das ordnungspolitische Gewissen dieser Nation“, sagte sie. Die MIT müsse Ideenschmiede sein und den Programmprozess der Partei mitgestalten. „Für die Union muss Wirtschaft wieder ein Kernthema werden“, sagte Connemann und forderte CDU und CSU auf, „klare Kante in der Opposition“ zu zeigen.

Für die MIT kündigte sie laut einer Pressemitteilung an, sich auch weiter zu allen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen äußern zu wollen. Als dringende Themen für den Mittelstand nannte sie die Entbürokratisierung, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, niedrigere Steuern und Abgaben auf Energie.

Die 57-jährige Ostfriesin gehörte dem MIT-Bundesvorstand bislang als Co-Vorsitzende der Landwirtschaftskommission an. Sie ist stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und engagiert sich als Justiziarin im Parlamentskreis Mittelstand der Fraktion. Vor ihrer Wahl in den Bundestag im Jahr 2002 arbeitete sie zunächst als Verkäuferin, später als Rechtsanwältin und Justiziarin eines Arbeitgeberverbandes.

Connemann folgt auf Carsten Linnemann, der nach acht Jahren im Amt nicht erneut kandidierte. Linnemann bewirbt sich derzeit als stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender. Im Falle einer Wahl von Friedrich Merz zum neuen CDU-Bundesvorsitzenden ist der Paderborner CDU-Bundestagsabgeordnete als Leiter der Programm- und Grundsatzkommission vorgesehen. Zu seinem Abschied richtete er drei Wünsche an „seine“ MIT und die Politik insgesamt: „Wir dürfen uns nicht emotional erpressen lassen. Wir müssen zu unserer Meinung stehen, auch wenn der Wind von vorne bläst. Und wir müssen die Politik klar an Regeln binden, damit sie nicht immer weiter um sich greift.“

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