Feierstunde

Rhauderfehn: Albrecht Weinberg jetzt offiziell Namensgeber von Schule

| | 19.11.2021 16:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Ulrike Janssen, Schulleiterin des Albrecht-Weinberg-Gymnasiums, überreichte Albrecht Weinberg symbolisch einen Baum der Verbundenheit. Foto: Ammermann
Ulrike Janssen, Schulleiterin des Albrecht-Weinberg-Gymnasiums, überreichte Albrecht Weinberg symbolisch einen Baum der Verbundenheit. Foto: Ammermann
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Politisch beschlossen war die Namensänderung des Gymnasiums Rhauderfehn in Albrecht-Weinberg-Gymnasium bereits im September 2020. Aber erst jetzt gab es die Feierstunde, die gerade beendet wurde.

Rhauderfehn - Die Namensänderung des Gymnasiums Rhauderfehn in Albrecht-Weinberg-Gymnasium ist am Freitag mit einer offiziellen Feierstunde vollzogen worden. Der Leeraner Kreistag hatte bereits im September 2020 der Namens-Änderung in Albrecht-Weinberg-Gymnasium Rhauderfehn zugestimmt. Wegen der Coronapandemie gab es nach der politischen Entscheidung allerdings keinen offiziellen Festakt. Der wurde am Freitag nachgeholt – allerdings wegen aktuell steigenden Inzidenz im kleineren Rahmen.

Das Foto zeigt Albrecht Weinberg mit dem Baum, den er der Rhauderfehner Schule geschenkt hat. Foto: Fäustel
Das Foto zeigt Albrecht Weinberg mit dem Baum, den er der Rhauderfehner Schule geschenkt hat. Foto: Fäustel

Holocaust-Überlebender reicht Hand zur Versöhnung

Gemeinsam mit den Schülern des jetzigen Albrecht-Weinberg-Gymnasiums hatte der 96-Jährige am Vormittag eine rund 40 Jahre alte Linde auf dem Schulhof gepflanzt. Am Mittag folgte der offizielle Teil mit geladenen Gäste. In ihren Reden würdigten Schulleiterin Ulrike Janssen, der Leeraner Landrat Matthias Groote und Rhauderfehns Bürgermeister Geert Müller das Wirken des Holocaust-Überlebenden. „Durch die Benennung der Schule nach Albrecht Weinberg, durch die wiederkehrende Beschäftigung mit den genannten Themen ehren wir dich, lieber Albrecht. Du hast dich in den vergangenen Jahren auf einen beeindruckenden, mutigen, eigentlich unfassbaren Weg gemacht. Du bist aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt und reichst nun den jungen Menschen in deiner früheren Heimat, aus der deine Familie, Freunde und Verwandte auf schreckliche Weise vertrieben wurde, die Hand zur Versöhnung“, sagte Janssen.

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