Berlin

Diese Nebenwirkungen nach der Auffrischungsimpfung können auftreten

Laurena Lynn Erdmann
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Von Laurena Lynn Erdmann
| 17.11.2021 11:22 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Auch bei der Booster-Impfung treten Nebenwirkungen auf. Foto: imago images/ZUMA Wire/Dinendra Haria
Auch bei der Booster-Impfung treten Nebenwirkungen auf. Foto: imago images/ZUMA Wire/Dinendra Haria
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Merkel fordert mehr Tempo bei der Booster-Impfung. Mehr Menschen sollen nun ihre Drittimpfung bekommen. Doch mit welchen Nebenwirkungen muss man nach der Auffrischungsimpfung rechnen? Ein Überblick.

Nach Angaben des Robert Koch-Institut haben 5,3 Prozent der Bevölkerung bereits eine Booster-Impfung erhalten. Nun empfiehlt die Ständige Impfkommission die Impfung für alle Menschen ab 18 Jahren. Doch auf welche Nebenwirkungen sollte man sich nach der Impfung einstellen?

Unterschiedliche Nebenwirkungen der Impfstoffen 

Das Robert Koch-Institut erklärt, dass „die Impfreaktionen zumeist mild oder mäßig ausgeprägt sind“. Mit starken Nebenwirkungen müssen Menschen nach der Auffrischungsimpfung nicht rechnen. Wie bei den ersten beiden Impfungen können wieder die gleichen Nebenwirkungen beziehungsweise Impfreaktionen auftreten, da durch die Booster-Impfung neue Antikörper im Körper produziert werden. 

Die Nebenwirkungen unterscheiden sich, je nachdem welcher Impfstoff verabreicht wird. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden für die Auffrischungsimpfungen die mRNA-Impfstoffe Biontech oder Moderna verwendet. 

Video: Welche Nebenwirkungen nach der Booster-Impfung auftreten können 

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Diese Nebenwirkungen treten bei der Biontech-Impfung auf 

Am meisten sind Geimpfte von Schmerzen an der Einstichstelle geplagt. Weitere häufigere Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen und Schüttelfrost. Fieber, Durchfall oder Schwellung an der Einstichstelle kommt bei mehr als zehn Prozent der Geimpften vor wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auflistet. 

Bei weniger als zehn Prozent der Geimpften treten Übelkeit und Rötung der Einstichstelle auf. Noch seltener berichten Geimpfte von Schlaflosigkeit und Überempfindlichkeitsreaktionen. 

Nebenwirkungen vom Moderna-Impfstoff 

Die Impfreaktionen nach der Moderna-Impfung sind ähnlich wie bei einer Biontech-Impfung. Mehr als 90 Prozent der Geimpften haben Schmerzen an der Einstichstelle und mehr als 70 Prozent sind nach der Impfung müde und erschöpft. Ebenfalls häufig traten Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen auf. Mehr als zehn Prozent leiden unter Schwellungen oder Schmerzen der Lymphkoten, Fieber und Rötung der Einstichstelle. 

Seltener kommt es zu Ausschlag oder zu Juckreiz an der Einstichstelle sowie Schwindel.  

Welchen Impfstoff bekomme ich? 

Wer mit Moderna oder Biontech bereits geimpft worden ist, soll auch seine dritte Impfung mit dem gleichen Impfstoff bekommen: „Bei mRNA-Impfstoffen soll möglichst der bei der Grundimmunisierung verwendete Impfstoff zur Anwendung kommen“, heißt es aus dem Robert Koch-Institut. Menschen, die mit Astrazeneca oder Johnson & Johnson geimpft wurden, können sowohl den Moderna- als auch den Biontech-Impfstoff bekommen. 

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