Washington
Lady Gaga: Darum trug die Sängerin ein kugelsicheres Kleid
Bei der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris im Januar 2021 sang Lady Gaga die Nationalhymne. Nun verriet sie in einem Interview, dass sie dabei auf mögliche Gewalt vorbereitet war.
Die feierliche Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden im Januar dieses Jahres lieferte einige Bilder und Momente, über die noch lange gesprochen wurde. Um die Welt ging der Auftritt der damals 22-jährigen Poetin Amanda Gorman, deren Gedicht „The Hill We Climb“ euphorisch aufgenommen wurde. Kamala Harris wurde als erste Vizepräsidentin in der Geschichte der Vereinigten Staaten vereidigt. Und dann gab es da noch das berühmt gewordene Bild von Bernie Sanders auf einem Klappstuhl.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Lady Gaga, die in einem spektakulären Kleid des französischen Haute Couture-Labels Schiaparelli die Nationalhymne sang. Geschmückt wurde ihre Robe dabei von einer goldenen Friedenstaube. Doch wie die 35-jährige Sängerin der britischen „Vogue“ in einem Interview verriet, war das nicht die einzige Besonderheit an ihrem Outfit.
Lady Gagas Outfit war kugelsicher
Fast im Nebensatz erklärte die Sängerin, dass ihr Kleid sie auch gegen mögliche Angriffe mit Schusswaffen geschützt habe.
Die ganzen Veranstaltung war unter strengen Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt worden. Angst vor einer möglichen Gewalteskalation war unter anderem durch den Sturm auf das Kapitol in Washington am 6. Januar 2021 geschürt worden. Damals waren mehrere bewaffnete Anhänger des damals noch amtierenden, aber bereits abgewählten Präsidenten Donald Trump in das Kapitol eingedrungen. Fünf Menschen waren dabei gestorben, zahlreiche weitere wurden verletzt.
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Lady Gaga wollte Kriegsreporterin werden
Im „Vogue“-Interview sagte Lady Gaga außerdem, welchen Berufswunsch sie als Kind gehegt habe: „Ich weiß nicht, ob die Leute das von mir wissen, aber wenn ich nicht die wäre, die ich heute bin, wäre ich Kriegsreporterin geworden. Das war einer meiner Träume.“
Während des Wahlkampfes hatte sich die Sängerin politisch klar gegen die Republikaner positioniert und sich mit dem damaligen Präsidenten Donald Trump sogar auf Twitter angelegt. Daraufhin hatte sie Wahlaufrufe für den Demokraten Biden geteilt.