Fußball
Ostrhauderfehns Interimscoach fordert einen Sieg ein
Das Heimspiel des TSV Ostrhauderfehn gegen Wittmund ist die erste Partie für Interimscoach Martin Schmidt. Der Ostfrieslandliga-Spitzenreiter Holter SV empfängt Weener. TuRas U23 muss auswärts ran.
Ostfriesland - In der Fußball-Ostfrieslandliga empfängt Spitzenreiter Holter SV am Sonntag den TuS Weener. Die U23 von TuRa 07 Westrhauderfehn tritt zum Verfolgerduell beim SV Jheringsfehn/Stikelkamp/Timmel an. Der TSV Ostrhauderfehn genießt Heimrecht gegen den SV Wittmund. Alle drei Partien beginnen um 14 Uhr.
Beim Holter SV ist die Stimmung gut. Nun will sich die Mannschaft von Trainer Aku Schick im letzten Heimspiel des Jahres mit einem Sieg von den eigenen Fans verabschieden. „Wir stehen ganz oben, und da wollen wir auch bleiben. Wir wollen unsere Serie ausbauen, dazu müssen wir konzentriert in die Partie gehen. Weener hat einige gute Einzelspieler, gerade in der Offensive. Denen müssen wir die Lust nehmen“, sagt Holtes Co-Trainer Thorsten Meyer. Verzichten muss der HSV wohl auf Salim Schick und Tim Menke. Fraglich sind Jonte Marks und Torben Marks.
„Wir müssen defensiv wieder besser arbeiten“
Die U23 von TuRa 07 Westrhauderfehn will sich in Jheringsfehn stabiler als zuletzt präsentieren. „Wir haben in den letzten beiden Spielen sechs Gegentore bekommen, davor waren es insgesamt nur vier. Wir müssen defensiv wieder besser arbeiten, und auch unsere Chancen besser nutzen. Gegen Jemgum hätten wir anstatt 3:0 auch 5:0 führen können, am Ende wurden wir bestraft“, sagt Stefan Brelage, der die U23 gemeinsam mit seinem Bruder Andreas trainiert. „Das wird eine interessante Begegnung. Jheringsfehn will auch Fußball spielen, das kommt uns zugute. Wir wollen drei Punkte mitnehmen, dann hätten wir einen Platz in der Aufstiegsrunde so gut wie sicher“, sagt Brelage. Verzichten müssen die TuRaner auf Sven Steenhoff, der sich nach seiner Einwechslung im letzten Spiel direkt wieder verletzte und mit einem Muskelfaserriss den Rest des Jahres fehlen wird.
Das Heimspiel des TSV Ostrhauderfehn gegen den SV Wittmund steht ganz im Zeichen der Rückkehr von Martin Schmidt, der nach dem Rücktritt von Jörg Romanowski bis zur Winterpause den Trainerposten übernimmt. Schmidt leitete am Freitag seine erste Einheit und machte sich ein Bild von der Mannschaft. Seine Vorgabe für den Sonntag ist deutlich. „Wir müssen die 0:5-Schmach vom vergangenen Sonntag gegen Jheringsfehn wieder gut machen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir in Ostrhauderfehn schon einmal so hoch verloren haben. Nicht als Trainer, und auch davor nicht als Spieler. Wir sind unter Zugzwang, unseren Fans ein gutes Spiel zu bieten“, sagt Schmidt.
Viel bewegen konnte der Coach in nur einer Einheit aber noch nicht. „Den einen oder anderen Spieler habe ich etwas gepikt, vielleicht stelle ich die eine oder andere Position auch um. Da wir auf die Spieler der U23, die bereits in der Winterpause ist, zugreifen können, werden wir personell keine Sorgen haben“, so Schmidt.