Politik

Wahlen verursachten den Gemeinden hohe Kosten

| | 25.10.2021 12:34 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Im Ihrhover Rathaus waren für die Wähler Wegweiser aufgestellt worden. Foto: Ammermann
Im Ihrhover Rathaus waren für die Wähler Wegweiser aufgestellt worden. Foto: Ammermann
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Im Westoverledinger Rathaus fielen allein rund 30.000 Euro für Porto an. Bei der Gemeinde Rhauderfehn belaufen sich die Gesamtkosten auf fast 65.000 Euro.

Westoverledingen/Rhauderfehn/Ostrhauderfehn - Beim Blick auf die Ausgabenseite für die Kommunalwahl und die Bundestagswahl im September dürfte bei den Kämmerern in den Rathäusern in Rhauderfehn Westoverledingen und Ostrhauderfehn keine Freude aufkommen. Die beiden Wahlen haben den Kommunen hohe Kosten verursacht.

Rhauderfehns Bürgermeister Geert Müller bezifferte die Gesamtkosten für die Kommunalwahl am 12. September und für die Bundestagswahl am 26. September auf rund 65.000 Euro. Die Gemeinde Westoverledingen hat laut Pressesprecherin Kirsten Beening insgesamt 68.000 Euro ausgegeben – für die Kommunalwahl 42.500 Euro und für die Bundestagswahl 25.500 Euro.

Wahlen für Gemeinde Ostrhauderfehn etwas günstiger

Etwas günstiger sind die Wahlen für die Gemeinde Ostrhauderfehn gewesen: Lydia de Boer, die Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, nennt Kosten in Höhe von 36.500 Euro. Demnach fielen für die Kommunalwahl 24.000 Euro an, für die Bundestagswahl 12.500 Euro.

Mit 30.000 Euro bilden die Portokosten bei der Gemeinde Westoverledingen den größten Kostenblock. Darin enthalten sind die Kosten für die Zusendung der Wahlbenachrichtigungskarten und der Briefwahlunterlagen. Bei der Gemeinde Ostrhauderfehn fallen die Ausgaben fürs Porto deutlich geringer aus. „Bei der Kommunalwahl sind 6.750 Euro an Porto für den Versand der Wahlbenachrichtigungskarten und der Briefwahlunterlagen sowie für die Rücksendung der Briefwahlen an die Gemeinde angefallen. Bei der Bundestagswahl waren es 6300 Euro für den Versand der Wahlbenachrichtigungskarten und der Briefwahlunterlagen“, teilte de Boer mit.

Zahl der Wahlberechtigten entscheidend

Die Gemeinde Rhauderfehn hat die Portokosten nicht separat aufgeführt. Unter dem Kostenpunkt „Büromaterial“ tauchen Ausgaben in Höhe von 5567 Euro auf, außerdem finden sich 803 Euro unter dem Punkt „Porto für nicht freigemachte Wahlbriefe Kommunalwahl“ wieder.

Die Höhe der Portokosten hängt unter anderem von der Zahl der Wahlberechtigten und von der Zahl der beantragten Briefwahlunterlagen ab. Zum Vergleich: In der Gemeinde Westoverledingen waren es für beide Wahlen 33.625 Wahlberechtigte (16.188 für die Bundestagswahl und 17.437 für die Kommunalwahl), in Ostrhauderfehn 18.710 Wahlberechtigte (9189 für die Bundestagswahl und 9521 für die Kommunalwahl).

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