Verbraucher

Einkaufswagen: Mehr als eine Gitterbox mit Rollen

Nikola Nording
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Von Nikola Nording
| 09.10.2021 15:01 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Einkaufswagen gehört zwangsläufig zum Einkauf dazu. Foto: DPA
Der Einkaufswagen gehört zwangsläufig zum Einkauf dazu. Foto: DPA
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Der Gitterwagen gehört beim Einkauf meistens dazu. Doch es gibt nicht nur die Standard-Ausführung. Die Variationen und Funktionen sind vielfältig.

Leer - Der Einkaufswagen im Supermarkt erhält eigentlich kaum Beachtung. Man zückt einen Pfand-Euro, löst ihn in der Regel von der Kette und fährt mit dem Gitterwagen los. Problematisch wird es in der Regel erst, wenn das nicht klappt. Wenn zum Beispiel ein Rad klemmt oder der Griff verschmiert ist.

Es gibt auch Einkaufswagen mit Funktionen, die das Einkaufen für alle Bevölkerungsteile erleichtern. „Um allen Kundinnen und Kunden einen Einkauf bei uns zu ermöglichen, stellen wir in unseren Märkten in Ergänzung zu den klassischen Einkaufswagen auch verschiedene Sonderausstattungen zur Verfügung. So finden Kunden beispielsweise in nahezu allen unseren Märkten Einkaufswagen mit einer Ablage für eine Babyschale und Einkaufswagen für Kinder. Des Weiteren halten wir Einkaufswagen für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen vor“, teilt Annett Rabe mit. Sie ist Pressesprecherin für die Bünting-Gruppe, zu denen die Einkaufsläden von Famila und Combi zählen. Je nach individuellem Bedarf vor Ort kämen laut Rabe auch Sondermodelle wie Einkaufswagen für Kinder mit Behinderung sowie Wagen mit Doppelkindersitz für Zwillinge zum Einsatz. „Um gleichermaßen alle Kundinnen und Kunden zu erreichen, sind die Sonderausführungen für uns eine wichtige Ergänzung zum klassischen Einkaufswagen“, sagt sie weiter.

Kundenstruktur wird analysiert

Ähnlich ist es bei Edeka Minden-Hannover. Zu der Gruppe gehören nicht nur die Edeka-Märkte, sondern auch Nah-und-Gut-Supermärkte sowie NP. „Bei der Edeka Minden-Hannover wird eine Vielzahl an Einkaufswagen angeboten, um allen Kundinnen und Kunden mit den unterschiedlichsten Ansprüchen und Bedürfnissen ein angenehmes Einkaufserlebnis zu ermöglichen. Wann und wo welcher Einkaufswagen eingesetzt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel vom Standort des Marktes und der Kundenstruktur“, teilt eine Unternehmenssprecherin mit.

Neben den Easy-Shoppern, mit denen Kunden selbstständig ihre Ware scannen könnte, und den normalen Einkaufswagen, noch Wagen für Kinder, mit kleinen Autos, Senioren-Einkaufswagen mit Sitzfläche, Rollstuhlfahrer-Einkaufswagen, Einkaufswagen zur Aufnahme von Maxi-Cosi, Zwillingseinkaufswagen und Getränkeeinkaufswagen. Bei Edeka entschieden die betreibenden Kaufleute selbst, welche Wagen es gibt, teilt die Sprecherin weiter mit.

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