Investitionen

Standorte für die neuen Feuerwehrhäuser stehen fest

| | 28.09.2021 10:52 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Feuerwehr Flachsmeer (Bild) soll ein neues Feuerwehrhaus bekommen. Die Kosten für den Neubau stehen noch nicht fest. Archivbild: Ammermann
Die Feuerwehr Flachsmeer (Bild) soll ein neues Feuerwehrhaus bekommen. Die Kosten für den Neubau stehen noch nicht fest. Archivbild: Ammermann
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Die Gemeinde Westoverledingen setzt den Feuerwehrbedarfsplan um. Es wurden bereits mehrere Einsatzfahrzeuge angeschafft. Jetzt werden die Pläne für den Bau von zwei Feuerwehrhäusern vorangetrieben.

Westoverledingen - Die Gemeinde Westoverledingen will in den Neubau von zwei Feuerwehrhäusern investieren. Die Pläne für das Millionenprojekt werden konkreter. In der jüngsten Sitzung des Hochbauausschusses sprachen sich die Politiker einstimmig für die für den Neubau notwendigen Änderungen des jeweilien Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes in den Ortschaften Flachsmeer und Völlenerfehn aus.

Damit setzt die Kommune den ausgearbeiteten Feuerwehrbedarfsplan konsequent weiter um. In den vergangenen Monaten hatte die Gemeinde unter anderem sieben neue Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehren Ihrhove, Völlenerfehn, Flachsmeer, Folmhusen, Steenfelde, Völlenerkönigsfehn und Großwolde angeschafft. Außerdem haben die Feuerwehren Steenfelde und Großwolde zwei neue Einsatzfahrzeuge erhalten.

Regenwasser für Feuerwehrübungen nutzen

Der Kartenausriss zeigt das Grundstück an der Königstraße, auf dem das neue Feuerwehrhaus gebaut werden soll. Foto: Ammermann
Der Kartenausriss zeigt das Grundstück an der Königstraße, auf dem das neue Feuerwehrhaus gebaut werden soll. Foto: Ammermann
Die Feuerwehr Flachsmeer wird weiterhin an der Königsstraße zu finden sein. Ihr neues Domizil ist ein paar hundert Meter weiter in Richtung Heidestraße geplant. Das neue Gebäude der Feuerwehr Völlenerfehn soll auf einem freien Grundstück direkt an der Ecke Furkeweg/Bahnlinie in Völlenerfehn gebaut werden. Bauamtsleiter Marco Smid machte während der Sitzung deutlich, dass es noch keine konkreten Pläne für die beiden geplanten Feuerwehrhäuser gebe - und somit auch noch keine Kostenschätzung.

Für die Planungen machte Grünen-Ratsherr Detlef Hermann den Vorschlag, dass man berücksichtigen sollte, dass jeweils eine Regenwasserzisterne auf dem Grundstück eingeplant wird. „Dieses Regenwasser könnten die Feuerwehren dann zum Beispiel für Übungen nutzen. Dann bräuchte kein Trinkwasser verschwendet werden“, sagte Hermann. „Die Anregung nehmen wir mit auf“, so Smit.

Bürgermeister: Haben noch andere Investitionen

Helmut Bron (SPD) wollte von der Verwaltung noch wissen, ob die beiden Projekte parallel laufen würden. „Die Auslegungen der Änderungen der Flächennutzungspläne auf jeden Fall. Dann müssen wir aber abwarten, was während der jeweiligen Verfahren passiert“, führte der Bauamtsleiter aus.

Damit deutete Smit darauf hin, dass man abwarten müsse, welche Anregungen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange eingehen. Bürgermeister Theo Douwes (parteilos) machte deutlich, dass er nicht davon ausgehe, dass gleichzeitig mit dem Bau der Feuerwehrhäuser in Flachsmeer und Völlenerfehn begonnen werden könne. „Wir haben auch noch andere Investitionen, die getätigt werden müssen“, sagte der Verwaltungschef. Er führte aus, dass es letztendlich eine politische Entscheidung sei.

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