Hallenfußballturniere

SpVg sagt Ja zum Aurich-Cup: Ein Beispiel für andere Vereine

| | 23.09.2021 18:17 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Gerade für die Kinder ist das Spielen in der tollen Arena in Aurich ein echter Höhepunkt. Archivfoto: Doden
Gerade für die Kinder ist das Spielen in der tollen Arena in Aurich ein echter Höhepunkt. Archivfoto: Doden
Artikel teilen:

Viele Vereine und Verbände halten sich zurück, die beliebten Hallenturniere zu organisieren. Grätscht doch nochmal Corona dazwischen? Die SpVg Aurich geht einen anderen Weg. Einen, der lobenswert ist.

Wer bei den Sportvereinen in den Mail-Ordnern nach Einladungen für Jugend-Hallenturniere sucht, der findet: fast nichts. Die Klubs verzichten auf ihre – vor der Corona-Zeit – beliebten Cups oder warten noch ab, wie das Land durch den Herbst kommt. Kreismeisterschaften gibt es auch nicht. Das entschied der Fußballkreis bereits im August.

Der Aurich-Cup ist mit oft 300 Mannschaften das größte Hallenfußballturnier im Nordwestesten. Archivbild: Doden
Der Aurich-Cup ist mit oft 300 Mannschaften das größte Hallenfußballturnier im Nordwestesten. Archivbild: Doden

Umso wohltuender ist die Entscheidung der SpVg Aurich, den Aurich-Cup anzubieten. Die Resonanz von 80 Anmeldungen in wenigen Stunden ist eine Abstimmung per Mausklick: „Wir wollen kicken.“ Fast ein halbes Jahr lang Sport-Verbot für den Nachwuchs im letzten Corona-Winter ist genug – und war viel zu viel.

Wer mit Tests, durchgängigem Maskentragen und weiteren Auflagen in der Schule die strengsten Regeln in Gesellschaft zu erfüllen hat, soll doch bitte auch seinen Freizeitsport genießen dürfen. Also, liebe Turnierorganisatoren: Traut euch – und folgt dem Beispiel der SpVg.

@ Den Autor erreichen Sie unter s.siemens@zgo.de

Ähnliche Artikel